It might be loud

It might be loud” hieß ein beeindruckender Dokumentarfilm vor einiger Zeit mit und über Jimmy Page, The Edge und Jack White. “Leise” – war nicht nur für sie ein Fremdwort, man denke nur an die legendären Lautstärken von Freddy Mercury und Queen.

Unter dem Stichwort “Anspruchgsloser Konsum” las ich vor einigen Tagen, das im Zug der Digitalisierung ein großer Teil der Musik massiv an Dynamik verloren hat. Leises wird lautes geregelt, Lautes leiser. Es kommt aber noch schlimmer. Denn ein Musikprofessor aus Standford hat herausgefunden, dss junge Hörer komprimierte Musik als besser klingend empfinden.

Armer “music-to-go” Konsum.

Tags: , , , , ,

2 Responses to It might be loud

  1. Anja Rauch on 17. März 2010 at 11:31

    Hallo! Wollte nur kurz sagen, dass dieser Post nun auf kino.de auf dem Artikel zu “It might get loud” dargestellt wird. Einfach, weil Sie auf diesen Post verlinken. kino.de und video.de zeigen nun Posts auf ihren Pages, wenn diese auf sie verweisen. Um dabei zu sein, pingen Sie bitte einfach nur ihre Blogposts ein unter http://www.twingly.com/ping – wenn diese auf eine der beiden Sites verlinken, erscheinen sie dort automatisch. Viele Grüße aus Schweden, Anja.

  2. Martin Welzel on 15. Februar 2010 at 22:27

    BTW, zum Thema “Dynamik”:

    Seit einigen Wochen versuche ich, mich etwas in moderne klassische Musik einzuhören (Messiaen etc.). – Nun ist es ein Problem aller klassischen Musik nach Bach, dass die starken Lautstärkeunterschiede (häufig innerhalb eines Satzes) es schwer machen, die Musik im normalen Umfeld zu hören (im Konzertsaal funktioniert das prächtig, zuhause hört man entweder gar nichts oder es fliegen einem die Lautsprecher um die Ohren – und das immer abwechselnd). – Noch übler steht es natürlich, wenn man zum Einhören in Musik gerne den MP3-Player in öffentlichen Verkehrsmitteln benutzt (ich finde die 320ger-Komprimierung ganz erträglich).

    Ich bin jetzt dazu übergegangen, radikal zu splitten (auch ganze Sätze) und die Einzelteile auf vergleichbare Lautstärke anzupassen. Das ist zwar ein schreckliches Sakrileg, ermöglicht es mir aber immerhin, überhaupt diese Musik zu hören, ohne auf den Konzertsaal angewiesen zu sein.

    MfG
    Martin Welzel