Minimalismus

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Im Web 2.0 wird der Minimalismus des eigenen Lebens maximiert durch das Tun und Lassen dieses Minimals und die Veröffentlichung desselben. In vielen Blogs gibt es Wochenrückblicks der Eigner, außer in diesem, nach dem Motto: Diese Woche habe ich das und das gemacht, geschrieben, gesehen, gelesen und gekauft und viele Internetshops bieten die kostenlose Dienstleistung Freunden und Bekannten die volle Freunde über das so eben Erstandene mittels Email ums Ohr zu hauen.

Natürlich kann ich mich davon nicht wirklich freimachen, schliesslich ist man ein soziales Wesen und so beglücke ich meine Restwelt nun nur einmal mit einen speziellen Kaufgebaren in den kommenden Tagen. Wobei anzumerken wäre, das, wenn ich das Wort speziell an dieser Stelle leise benutze, vielleicht manche Zeitgenossen in die Phantasie abgleiten, vielleicht in Richtung Lack und Leder, das hier vielleicht manche gerne lesen würde. Ist aber in Wirklichkeit schon so etwas von normal. Ich kauf mir lieber etwas anderes. Und dazu habe ich meinen Scanner bemüht, der die Seiten eines Discounters digitalisierte.

Diese Woche werde ich nun etwas für mein Wohnumfeld tun!