Wichtige Erscheinungen passieren im Traum oder werden dort angekündigt. Das macht die Bibel („Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte.“ Matthäus 1, 20) vor und nicht nur dort. In einem sehr aktuellen Fall verhält es sich jetzt genauso, denn wie anders sollte man den Sinneswandel eines Umweltministers weg von wissenschaftlicher Expertise hin zu einem Experiment mit Gefühl denn erklären können. Da erschienen dann im Traum fremde Menschen, die sehr bunt, optisch und intellektuell, und mit Missionsgeist sind. Und dann tags drauf in echt. Manchmal geschehen Dinge halt auch außerhalb Timothy Leary’s LSD-Tripps. Deren Botschaft ist eigentlich simpel, ein Buckelwal wird in fremder Zukunft (vgl. Raumschiff Enterprise), in der diese Tiere ausgestorben sind, heute nur fast, benötigt. Das geht aber nur mit Hilfe der Gegenwart. Also ran an den Walspeck und move the thing und da die Zukunft kein Ding an sich ist und sich schon vorab manifestieren muß, kann der Wal nicht dem schnöden Ozean entnommen werden. Wurde wie der Ziegenbock, den Abraham anstelle seines Sohns opferte (vgl. Gen 22,9 ff.), gesetzt, bzw. angespült, halbtot. Aber Hauptsache Wal. Und nun kommen die Abrahamsjünger – wir sind im Namen des Herren unterwegs – und sind für den Akt der Bugsierung an den Ort verantwortlich, von wo die Transformation oder Dematerialisierung starten kann, d.h. wegschwimmen, ertrinken, Untergang des Schleppleichters, Auflösen im Säurebad – alles das sind denkbare Formen des Einen und im großen Plan vorgesehen. Wir werden sehen … Und wer jetzt an so etwas wie einen ökologischen Fußabdruck des Ganzen denkt, ist dann so etwas von Irdisch.

Backhaus Traum
Bibel, Buckelwal, Gefühl, Hoffnung, Poel, Raumschiff Enterprise, Tierschutz, Verheißung, Walrettung