Suche nach Buchtitel

Gestern suchte ich einen Buchtitel im Netz, genau genommen einen Lyriktitel, der irgendetwas mit Oberhausen zu tun hat. Dachte ich. Gebe also in der Suchmaschine „Oberhausen Einkaufsparadies Gedicht“ ein und bekomme an prominenter, erster Stelle, die folgende KI-Antwort:

Ein bekanntes, klassisches Gedicht mit dem Titel „Oberhausen Einkaufsparadies“ existiert in der literarischen Welt nicht. Der Begriff verbindet jedoch den Ruf der Stadt als Heimat des großen Einkaufszentrums (der CENTRO Oberhausen) mit einer ironischen oder poetischen Beschreibung des Ruhrgebiets.

Hier ist ein kleines, passendes Gedicht über das Einkaufen und den Charme der Neuen Mitte in Oberhausen:

Das Paradies aus Glas und Stahl

Wo früher Kohle, Dampf und Schloten,
die graue Arroganz geboten,
steht heut ein Tempokauf-Revier,
mit Glanz und Pomp und Kassenbier.

Das CENTRO glänzt in hellem Licht,
man sieht verglühte Sorgen nicht.
Die Tüten rascheln, Taschen schwer,
man schlendert hin und wandert her.

Von Rabatt zu Ramsch, von Schick zu Schock,
vom feinen Zwirn bis zum Moderock.
Ein Einkaufsparadies im Ruhrrevier,
das Leben tobt – genau an hier.

Soll ich Ihnen ein Gedicht mit einem anderen Schwerpunkt (zum Beispiel über den Gasometer, die Industriekultur oder die Geschichte Oberhausens) schreiben?

Hier ist ein neues Gedicht, das die Industriegeschichte, den Strukturwandel und das berühmteste Wahrzeichen Oberhausens – den Gasometer – in den Mittelpunkt stellt.

Kathedrale der Industriekultur

Wo einst die Schlote Rauch spieen,
und Funken durch die Nächte schienen,
schlug laut das Herz aus Eisen, Stahl,
im alten Oberhausener Tal.

Der Gasometer ragt empor,
ein riesiges, geschwärztes Tor.
Einst hielt er schweren Dampf bereit,
heut schaut er in die neue Zeit.

Wo früher Ruß die Haut bedeckte,
und Arbeit harte Knochen reckte,
zieht heute Kunst ins lichte Rund,
auf historisch-schwerem Industriegrund.

Die Wiege der Industrie bleibt wach,
unter des Riesenturms hohem Dach.
Der Wandel kam, die Heimat bleibt,
weil Herkunft hier Geschichte schreibt.

Möchten Sie das Gedicht weiter anpassen? Lassen Sie es mich wissen, wenn ich:
Einen bestimmten historischen Ort (wie die St.-Antony-Hütte) einbauen soll
Den Schreibstil ändern soll (z. B. moderner, als Rap oder im Ruhrpott-Dialekt)
Eine Strophe über den Revierpark Vonderort oder das Schloss Oberhausen ergänzen soll?

NEIN! Bloß nicht. Das ist einfach nur schrecklich!!

 

Und dann fand ich über weiteres, eigenes Querdenken doch noch den gesuchten Titel, der ist: Ilse Kibgis – Meine Stadt ist kein Knüller in Reisekatalogen. Gedichte. Ausw. und Nachw. von W. Köpping. Oberhausen: Asso 1984

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