Ein Lied, ein Bett, ein Glück (für Düsseldorf)

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Noch soundsoviel Tage bis zu dem Ereignis am Rhein, das nicht der Musik sondern der Wirtschaftsförderung dient. Wie schön, sich an alte Soundschnipsel(!!) zu erinnern, wo es dann eher blechern klang: „Germany 5 Points …“ Das Ereignis in Düsseldorf zieht Besucher an und die wollen irgendwo gut schlafen.

Doch die Hotelzimmer sind, wie ich eben las, „während des Songcontests schon ausgebucht. Privatzimmer sind hoch im Kurs. Viele Düsseldorfer bieten ehemalige Kinderzimmer oder Gästezimmer an. Einige haben schon extra neue Bettwäsche und kleine Schokolädchen fürs Kopfkissen gekauft.“ Was nun tun?

Jetzt könnte ich in der nachbarschaftlich zu Düsseldorf gelegenen Stadt noch meine Garage inklusive Matratze gegen Bares zur Verfügung stellen. Und diese Form der Liegestätte liesse sich, ob der Grösse des Raumes, auch noch pluralisieren.  Dagobert lässt grüßen.

Der Landstrich etwas nördlich von Düsseldorf hat es in der Vergangenheit immer wieder vorgemacht wenn es um Improvisation im Umgang mit vielen Menschen ging. Keine Schlafstätten – kein Problem. In der neu entdeckten 24 Stundengesellschaft erfand man den Schlafgänger.

Das sollte auch heute kein Problem sein, denn in einer Gesellschaft, die sich prekäre Arbeitsverhältnisse und Freiberufler leistet, lassen sich Arbeitszeiten beliebig verschieben und der ökonomische Druck schafft Möglichkeiten. Wenn, um das Bild aus der Geschichte noch einmal zu bemühen, der moderne Schlafgänger dann volle Kost voll bucht, sind alle Seiten glücklich und die Wertschöpfung optimal.

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