Die Welt ist Klang

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Die Welt ist Klang und das ist, als gute Alternative zum sterilen Konzertsaal, am besten natürlich in und an alten Industriegebäuden mit ihrem hohen Eisen- und Stahlanteil festzustellen und zu beweisen. Hier steigt man dann ganz schnell in die „Welt des Hörbaren und der magnetischen, elektrostatischen und sonstigen physikalischen Schwingungen“ auf, was auch auch im Sinn Joachim-Ernst Berendt sein könnte. Und die Tonerzeugung, zumindestens im Percussionbereich ist recht einfach: Metall auf Metall. Und so gab es am vergangenen Samstag im Rahmen der Extraschicht vom Theater Titanick in der Hattinger Henrichshütte eine Demonstration des Klangpotentials von Hämmern, Stahlfertigteilen, Gesang und anderen Schlaginstrumenten, die in der Tradition der früheren Sonntagsöffnungen großer Einkaufsstätten von z.B. Möbelhäusern stand: Keine Beratung, kein Verkauf. Und dieses Spektakel leitete ein Dirigent, der offenbar gerade aus einer Arbeitsbesprechung für den Tanz der Vampire mit Roman Polanski kam. Auch das ist Klang. Klasse!!

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