Das Symbol des Stofftuches

Das Symbol des getragenen und bedruckten Stofftuches findet sich vielfältig in und während geschichtlichen Ereignissen von Revolutionen bis zu wettkämpferischen Veranstaltungen, auch Olympia genannt. Die Fahne markiert den Einzug, eine Zäsur, einen Anfang.

Auch bei der Theaterperformance „Dorforgien„, wie sie im Ringlokschuppen in Mühlheim am vergangenen Samstag stattfand, spielte die Fahne mit der gleichnamigen Wortmarke und dem dazu gehörigen Suppengemüse eine wichtige Rolle. 350 Zuschauer erkunden das Gelände und fanden Kunst-Orgien aller Art, beobachten “Alte Frauen im Sand”, die Ankunft eines Außenseiters, “Blue man in red sack with Cheers”, wunderten sich über ”türkische Picknickvariationen”, sahen Celloorgien, Ruinenhocken, Sax oriental, die muskalische Galerie der Dorfbewohner, Geigentanzteich, das “Postulat zum Wahlrecht für Gemüse”, die Orgie über die Kunst, Verkündigungen von Frau Lore, Gemüsestandchoräle, Flohmarktschwalben, Rohkostrondell, Tanzeinlagen für laue Abende, die Dorfhymne für zwei Gitareros und eine Fahnenschwingerin, die Schnibbelgruppe des Dorfes, Unfahradiese, Begrüßungsorgien und zuguterletzt das Dorfkonzert im Saale.

Weiter oder noch dreimal gibt es diese großartige Dorforgien, am kommenden Wochenenende in Dortmund (31.08., 20.00 Uhr Kleingartenanlage “Hafenwiese”) und Herne (01.09.,  19.30 Uhr Gelände Flottmann-Hallen). Denn es handelt sich schliesslich um eine Vier-Versionen-Tournee der Dortmunder Gruppe artscenico.

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