Eiszeit

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Eiszeit im sprichwörtlichen Sinne, draußen in der Grauheit des Alltäglichen. Doch da spüre ich ein Locken, Verzücken. Und ich merke die Sirenen kommen vom Büdchen nebenan. Unerwarteterweise! Neben Zigaretten, Alkohol, Zeitungen und der Kinder-Cent-Ware gibt es dort Speiseeis.

Ja, Speiseeis, mitten in der derzeitigen Eiszeit und es kommt noch besser, da ich mich, wie auf der Verkaufstafel angekündigt, auf das Kommende freuen kann und soll. Das Kommende, das sind in regelmässigen Abstand in diesem Jahr neuerscheinende Eissorten, die mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen laufen lassen und mich mit Aromen und Genußgedanken versorgen sollen. Und Gefühle besetzen. Sollen!

Aber soviel Glücksplanung ist mir dann doch irgendwie zuwieder. Und Glück schmeckt anders. Denn es hat immer auch den großen Moment der Überraschung und des Ungeplanten in sich. Im industriell geformten und gefrorenen Glück ist dagegen aber alles geplant und nur sehr sonderbar schwach aromatisch.

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