Kreativwirtschaft

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Die Debatte um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland hat inzwischen eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erreicht. Kultur- und Kreativwirtschaft ist nicht mehr nur ein Imagefaktor, sondern sie wird als ein eigenständiges Wirtschaftsfeld begriffen. Aber die realen Möglichkeiten schwinden bis auf wenige. Eine Neue lief mir dieser Tage über den Weg.

Mehr gestalterische Möglichkeit gibt es im täglichen Leben am Arbeitsplatz kaum. In die Einheitssauce des genormten kreativen Seins, das von den universalen Herrschern der gefühlten Freiheit für alles anders außer nornal gehalten wird, habe ich hier als Individuum die vollständige Handlungsfreiheit. Und verdiene auch noch meine Brötchen.

Ich bin dem Kundenstopper mit der Suchangefrage gefolgt und habe mein Ding gefunden. Natürlich muß ich hier meine Leistung vollbringen. Mir obliegt aber die absolute, gestalterische Freiheit und kein Kunde beschwert sich.

Die freie koordinative Bestimmung des Grünzeugs auf dem Backgrund multipliziert mit den Möglichkeiten eines Obens und Untens von Gurkenscheiben oder Salatblatthäppchen multipliziert mit Bröchensorten und Belegen; das Ergebnis und die Möglichkeiten gehen gegen unendlich, hat damit gewissermassen mit Philosophie und Religion zu tun.

Ich sage jetzt nur, glaubt den Kreativwortbesitzern und Meinungsbildern kein Wort mehr: werdet selber kreativ, werdet Brötchenbeleger und nichts anders.