Dilettantische Planungen

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Der Döppersberg im Zentrum Wuppertals wird umgebaut. Der Busbahnhof soll verlegt werden, ein neuer Übergang vom Hauptbahnhof zur Fußgängerzone ist geplant, die Hauptverkehrsstraße wird abgesenkt.

Eine große Koalition aus CDU und SPD treibt das Projekt voran. Ursprünglich ging die Stadtspitze von 105 Millionen Euro Baukosten aus. Doch kaum waren die Abrissarbeiten an alten Gebäuden erledigt, kalkulierte man bereits mit Mehrkosten um ein Drittel, Ende offen. Eine große Baugrube tut sich neben dem Bahnhof auf. Mehrere Initiativen wurden aktiv: Linke, Einzelhändler, eine Arbeitsgemeinschaft für Transparenz. Sie alle fordern, an den weiteren Maßnahmen beteiligt zu werden. Man solle die Kosten deckeln und auf eine jahrelange Sperrung der Hauptverkehrsader, die die Bauzeit verkürzen soll, verzichten.

Unternehmer schütteln den Kopf über dilettantische Planungen und halten die Kostenschätzungen für unseriös. Sie rechnen mit 300 Millionen Euro. Wuppertal ist eine arme Kommune. Dennoch hält die Stadtspitze an ihrem Konzept fest. Es sei alternativlos.

Dilettantische Planungen
Ein Feature von Dieter Jandt, nachzuhören auf deutschlandfunk.de:
http://www.deutschlandfunk.de/politik-dilettantische-planungen.1247.de.html?dram:article_id=281661

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