Waffenverbot im Karneval

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(Eigener Bericht) Nun ist es endgültig beschlossen. „Schweren Herzens“ und „wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht“, wie der Sprecher sich ausdrückte, wurde nun für die tollen Tage im Rheinland im Februar 2015 ein absolutes Waffenverbot ausgesprochen. Das Tragen und auch das verdeckt bei sich Führen von Waffen jedweder Art, auch im Rahmen von Verkleidungen – eine entsprechende Liste ist noch in Vorbereitung – ist vom 12. bis zum 18. Februar in den Städten Düsseldorf, Köln und Mainz streng verboten und jedes Vergehen wird strengstens geahndet.

Dem Verbot ging ein wochenlanges Tauziehen zwischen den beteiligten Stellen voraus. Nicht zuletzt ist es auch das Ergebnis einer erfolgreichen Lobbyarbeit der Berufskarnevalisten aus Köln die „befreit und ohne Sorgen einen fröhlichen Karneval erleben“ möchten. Aber auch diese gesellschaftliche Gruppe kommt nicht ungeschoren davon. „Schweren Herzens“ wie ein Sprecher betonte. Denn auch ihren Gardesoldaten ist das Tragen von Hieb- und Stichwaffen innerhalb des Zeitraums untersagt. Aber, wie es in der Verlautbarung hieß, ging es immer um eine Güterabwägung zwischen einer kognitiven Bedrohung (Überfälle, Anschläge, Terrorismus) und einem theoretischen Seinszustand (Paradies). Auch wenn man dazu selber ins Gras beißen muß.

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