Ende gut, alles gut

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Im Bistro einer westdeutschen Kulturstätte der Arbeit bin ich wegen eines spontanen Arbeitsausfalls zu einer Pause mit mir selber verabredet. Schön. Aber plötzlich und unerwartet naht Arbeit – in neuer und ganz anderer Form. Die Arithmetik ist schon eine ganz schwere Wissenschaft muß man neidlos sagen, denn die Bestellung eines Tees, der aufgrund einer sprachlichen Intervention einer Aufsichtsperson schon vom Glas in einen Pappbecher überführt werden musste, drohte sogleich dann an der Bezahlung zu scheitern. Nein, ich war zahlungswillig, nur mit der angesagten Menge des Tauschmittels nicht einverstanden, da die Helden der Arbeit an diesem Ort in der Regel billiger gesättigt werden. Und um dann die abnehmende Qualität und Wärme des Tees nicht weiter zu strapazieren, wechselte ich für einen Sekundenbruchteil die Seiten des Tresens, sagte den zu zahlenden Betrag zu mir auf der anderen Seite stehend und kehrte sogleich wieder zurück. Ende gut, fast alles gut, weil mein Begleiter, der ledig eines jeglichen Zahlungsmittels war und ich ihm in dieser Notlage selbstverständlich aushalf. Darauf wiederholte sich die Geschichte unmittelbar. Ende gut, alles gut!

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