Ausverkauf

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Jetzt wird der große Ruhrsee doch langsam Realität, nachdem Studenten das Ruhrgebiet geflutet haben, wie BILD vor einigen Jahren empört getitelt und dabei übersehen hatte, das es neben der IBA noch andere kreative Ideen für die Zukunft gegeben hat. Wie dem auch sei, jetzt fängt der Tourismus in der Region an zu boomen und die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) sprach stolz von 3,3 % Zuwachs an Übernachtungszahlen im letzten Jahr; wobei das Niveau von Dubrovnik etwa – die SZ berichtete gerade mit dem Titel „Über dem Fluch der Attraktivität“ darüber – noch in weiter Ferne liegt. Und da Zahlen so wunderbare stille narzistische Steicheleinheiten sind, könnte dieser boomende Tourismus auch aus dem Ruhrgebiet demnächst ein riesiges Museum wie dort machen. Mit Kumpelromantik. Und moderner Käfighaltung zwischen Lippe und Ruhr. Die Westfälische Rundschau zitierte Ende Januar den Geschäftsführer der RTG mit folgenden Worten: „Wo ich mich als Tourist wohlfühle, fühle ich mich auch als Bewohner wohl“. Komisch, Herr Biermann, ich irgendwie nicht. Es sei denn, ich stelle mein Zechenhäuschen bei Airbnb rein. Wo schon die ganze Siedlung drin ist.

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