hagenschnieke

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Im Frühjahr 2021 saß ich an einem Sonntagmorgen in der Volmetalbahn nach Brügge; im Jahr des 275-jährigen Stadtjubiläums, von dem ich nur durch Zufall und erst viel später durch einen Banner auf einem Kreisverkehr an der Volme-Galerie erfuhr.
Die Zugfahrt vom Hauptbahnhof durch die Außenbezirke offenbarte spannende Einblicke in Gärten, unbekannte Straßen, Hinterhöfe und Industrierelikte, so das noch im Zug spontan die Idee entstand, sich einmal in Hagen „umzusehen“; nach meinen fotografischen Reisen, Spaziergängen und Buchprojekten durch Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen, Bottrop, Dortmund und Wuppertal in den letzten Jahren. Zudem bin ich schlicht und ergreifend vor zig Jahren einmal im Altenhagener St.-Josef-Hospital an der Friedensstraße geboren. Es gab also eine gewisse gesteigerte Affinität zu dieser Stadt auch wenn diese nur mit etwas interpretatorischem Goodwill herzuleiten war.
Und so entstand hagenschnieke als fotografische Arbeit im Verlauf des Jahres 2021 – abseits des touristischen Massenblicks und immer auf das Besondere und Einmalige schielend; mit diesem Kunstwort als Buchtitel, das eigentlich nichts anderes als die Kombination zweier auf den Seiten 2 und 3 vorkommender Wörter miteinander ist.

Guntram Walter: Hagen
140 Seiten, vierfarbig,
25 × 20 cm, broschiert,
print-on-demand
ISBN 978-3-942974-58-5
edition dpe

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