Ich bin dann mal weg

Genau diese Ansammlung von Wörtern hat man schon gehört oder gelesen. Aber ich bin nicht der Autor, auch gehe ich nicht feuilleton bußwalken oder vielleicht doch und in anderer Weise … Ich bin jetzt einfach nur weg; die Zeitmaschine tur

Maria

Es ist immer sehr interessant bei tragischen Ereignissen zwischen Feuilletonbeiträgen und virtuellen Leserbriefen hin und her zu switschen. Wie auch jetzt zum Tod der jungen Schauspielerin Maria Kwiatkowsky, bei dem die Kulturredaktionen Schauspiel und Filmarbeit trotz der dahinterliegenden Tragik würdigen,

Der Apfel

In einer aktuellen Werbung heisst es sinngemäß - wann ist der Mann ein Mann? Das ist eine schwierige Frage und vielleicht nur provokativ wie folgt zu beantworten: (...) wenn er eine Apfel isst (...) - und ich ergänze, den ihm

Bedauern

Das Thema bleibt schwierig und pünktlich zum ersten Jahrestag der Katastrophe der Loveparade vom Juli 2010 gehen die Protagonisten mit ihren PR-Stragegen in die Offensive: WDR-Lokalzeit, ZEITmagazin, etc. Und über all dem schwebt das erwartete Wort Entschuldigung, das erst einer

Nie glücklich …

Das “netzwerk recherche e.V.” den Preis der verschlossene Auster an RWE, EnBW, Vattenfall und EON verliehen. Die hervorragenden Reden finden sich hier. In der SZ ist heute noch eine Rede abgedruckt, nämlich die von Günther Grass auf der gleichen Tagung.

Die Prinzessin

Die junge Frau, zwei Bänke vor mir in der Strassenbahn, trug einen kecken Bubikopfhaarschnitt und ein schwarzes Kleid. Bei Aussteigen drückte sie eine schwarze Tasche unter ihren rechten Arm, auf der gross gestickt der übliche Logoname stand, in diesem Fall

Grubenfahrten auf der Rolltreppe

Im April hatte einen Mitarbeiter der Kulturredaktion der Westdeutschen Zeitung in meinem nur mäßig aufgeräumten Atelier zu Besuch. Aus diesem Gespräch ist ein Artikel entstanden, der am 21.6.2011 in der WZ erschienen ist: www.wz-newsline.de/ oder als pdf-Version hier. Übrigens, der

Paps against the modern world

Die Sprößlinge heute sind frühreif und engagieren sich politisch, zumindestens im Lautgeben eines Schriftbildes. Da liegt es nachrichtentechnisch zumindestens nahe an Griechenland, Spanien, an den IWF oder EHEC zu denken. Die Nähe der Inschrift zum Duisburger Innenhafen, genaugenommen am Portsmouth-Damm,

Mongkok präsentiert die Symphonie A40 auf der Ars Urban

Im Rahmen des Kulturfestivals Ars Urbana Vol. 0 präsentiert die Band Mongkok ihren neuen Film “Symphonie A40 – sakkadische Spurwechsel”. Die raumfüllende Musik-Film-Performance ist gleichzeitig die Veröffentlichung der gleichnamigen DVD. Die Symphonie A40 ist eine künstlerische Auseinandersetzung in 3 Akten

Die unmögliche Kulturhauptstadt

Nachdem 2010 mit mehr oder weniger Blessuren zu Ende gegangen ist, ist nun im Klartext Verlag unter dem Titel “Ruhr.2010 – Die unmögliche Kulturhauptstadt” noch eines der vielen Rückblick-Bücher erschienen. In dem 240-Seiten starken Buch werden noch einmal alle Projekte

Neue Grafittis in Duisburg

Am vergangenen Freitag habe ich im Rahmen einer Stadtführung im Duisburger Stadtteil Bruckhausen neue und mir bis dato unbekannte Grafitti-Tags entdeckt. Diese habe ich fotografisch dokumentiert und im folgenden aufgelistet. Vielleicht kennt jemand diese Zeichen oder haben sie etwas mit

Fischkonserve, Pumpernickel und das Eingemachte

In den Köpfen fängt es an, die “nostalogischen Ferien vom gesunden Essen” (SZ) – endlich mal etwas anders; Gurken, Tomaten, Sprossen = ungesund, krankmachend, verdorben. Diese Reihe, Stand 07.06.2011, wird natürlich fortgesetzt. Und als Alternative bleibt nur die industrielle Variante,

Needful Things 4

NFT (=Needful Things) geht in die 4te Runde! Der Kunst- und Designmarkt mit DJs, VJs, Lounge, einer ausgezeichneten internationalen Küche, 400 qm Außenbereich und natürlich Sommer, Sonne, Sonnenschein! Dieses Mal sind wir in den Räumen des wunderbaren Café ADA in

Alles unter Kontrolle

Bauten, Kraftwerke eingebettet in Landschaft, mächtige Landmarken, die in zudem in historischem Kontext stehen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zeigte im Frühsommer 2011 eine Anzahl alter Zechen-Postkarten und manche Einstellungen der Kinodokumenatation “Unter Kontrolle” lassen an diese alten Bilder denken. “Unter Kontrolle”

Mangrove

2009 war zur Convention Progressive zum ersten Mal im  Spirit of 66 in Verviers. Über das sehr interessante Städtchen will ich mich jetzt aber nicht auslassen, mehr zu sagen wäre über die sehr interessanten Konzerte in der Musikkneipe. Von der

Nicht schön, aber Kunst

Ist es mit der eingedeichten Emscher nicht so wie mit der verschwundenen und touristenbegradigten Berliner Mauer. Sie ist Teil einer nicht subventionierten, Kulturlandschaft, die einfach da ist und dabei interessante Nischen bietet. Und jetzt wird rückgebaut in die Idylle der

Die große Ungeduld

Das Thema Geschwindigkeit war schon in 2021 ein Thema. Heute finde ich einen Artikel, der in die ganz andere Richtung geht: “Die große Ungeduld” Und wiederum geht es um Geschwindigkeit, nämlich die, die Prozesse initiiert und damit zum Alphartierchen wird,

2021

So schöne blaue Augen möchte ich auch haben – oder ist es die Spiegelung des Monitors, in den hineingeschaut wird. Das Bild verbreitet Spannung, volle Konzentration, denn der Arbeitsplatz ist Monitor und Rechner. Ich habe diese Augen aber nicht und

Placeholder

Das Fax stirbt aus

Die Medianight der schwarzen, grossen, deutschen Volkspartei war gespickt mir schwierigen Fragen. So lautete eine: “Das Fax stirbt aus, was will die CDU dagegen tun”. Ein Glück ist, das Lachen über soviel Wissen noch erlaubt ist. Aber Lachen und Verlachen

Und sonntags an den Rhein

“… und sonntags an den Rhein …” lautet der Titel eines interaktiven Buches von Eva-Maria Buchard, das unter dem Stichwort Magbooks bei ITunes zufinden ist. Gab es in den 90ern interessante Ansätze mit Kunst und Fotografie auf CD-Rom – auch

Terminänderung Tatorte

TATORTE – offene Ateliers im neanderland finden dieses Jahr am kommenden Wochenende statt, nämlich am 21. Mai, 14-18 Uhr und 22. Mai, 11-18 Uhr. Bei mir beginnen sie allerdings etwas früher mit einer Ausstellungseröffnung in der Bar Zogel am Rochusmarkt

Grimme Online Award

Gibt es eigentlich ein Voting für den Grimme Online Award. Dann würde ich mich auf jeden Fall für den Beitrag “GuttenPlag Wiki” entscheiden. Denn erst die detetektivische Arbeit der Öffentlichkeit hat einen prominenten Hütchenspieler entlarvt, aber wahrscheinlich ist es in

Es ist vollbracht

und hier jetzt ein paar historische Fotos ... BilderBilder#1#2#3#4#5#6#7#8#9#10#11

Fundbüro

Wie war das mit der Entspannung? Kaffee, vielleicht auch etwas anderes, weg vom hektischen Alltag und einfach vor dieser bitteren, schwarzen Getränk sitzen und entspannen … Auf den Internetseiten von Ariel Rubinstein geht das. Denn er hat eine Liste zusammengestellt

Lichtkunst

Die Gestaltung, Veränderung und Bearbeitung mit Licht hat mich schon immer interessiert. Auf der Crowdfunding Plattform startnext fand ich jetzt unter der Bezeichnung “Maximal Invasiver Lichteingriff” den Entwurf eines interessanten Lichtkunstprojektes, das noch Unterstützer sucht. Für das Projekt – eine

Tatorte

Geschehen, da ist etwas geschehen, sonst wäre nicht diese Begrenzung. Man sperrt den Raum zu und dahinter tummeln sich diese Menschen – mit diesen weißen Plastikoveralls. Wir kennen sie alle aus den immergleichen Programmen der Primetime; einmal Erfolg, immer Erfolg

Die Bank

Es ist sehr schön, wenn die Bank zum Menschen kommt. Man kann dies auch hochtrabend Service nennen, wenn dieser Begriff in der Finanzwelt nicht ein wenig belegt wäre im Sinne von Falschberatung. Geldverdienen heisst das auch, andere Berufsgruppen nennen dies

Bloggen ist Arbeit

Bloggen ist Arbeit, genau wie Kulturmanagement, Tanzen oder Schauspielen. Um so schlimmer, das man für Auftragsbloggen jetzt mal mehr ein Butterbrot gezahlt bekommt. Denn unter dem Idee des Hippen und Modernen versucht die Kultur Ruhr GmbH gerade einen „Ruhrtriennnale Blog

Kopfpflegen

Der junge Mann wuchtet den Sessel in die M10. Es ist eines dieser älterlichen Modelle mit Kunstlederimitations- armlehnen und einer Sitzfläche, die ist bezogen mit kariertem Stoff, dem man die vielfältigen Berührungen über die Jahre ansieht. In der Straßenbahn dient

Fotografie im Zogel

Herzliche Einladung zu meiner Ausstellung in der Bar Zogel Düsseldorf. Und um Mißverständnisse vorzuzubeugen – die Einheimischen werdens wissen – der abgebildeten, namensgleiche Ort ist nicht in Pempelfort und wenn doch wäre eine Ausstellung dort sicherlich spannend. Guntram Walter FOTOGRAFIE