Duisburg macht Lärm

Eine nette Alternative zur geordneten Schrittfolge des Gesellschaftstanzes war in der Nacht zum 1. Mai die Duisburger Nachttanzdemo. Für den Nicht-Duisburger ging es vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt, eine Stadtführung ohne Stadtbilderklärer, dafür aber mit Vorträgen, die auf eine verquere

Telefonieren

Telefonieren ist wahrscheinlich gerade heutig wichtig. Wir schreiben den 30.04. und ein Tanz- und Vergnügungsabend steht in die Beine. Da heisst es Dinge zu organisieren, zu und absagen, Ausreden zu schicken und dann als Beispiel des “in der Cloud sein”,

Randi Tytingvåg bei QQTec in Hilden

Die aus Norwegen stammende Sängerin und Songwriterin bringt mit ihren neuen Songs die Hörer zum Strahlen. Zwischen Jazz, Tango und Pop moussiert ihre Musik. Voll poetischer Leichtigkeit sind die Texte. Das Musikwunderland Norwegen hat dank Randi Tytingvåg eine neue, bis

Ich mach euch zu schwarze Bohle

Am Anfang sieht man die Aufnahme eines Bekennervideos, es muß eher heissen, den Versuch der Aufnahme, denn die Furcht einflössende AK 47 ist eine Holzgewehr und auch die Anschlagsziele stehen nich nicht fest. Merke: auch ein Bekennervideo muß geübt werden.

Tick Tack

Uhren, Zeitmeßgeräte der besonderen Art, von mechanischen Urgesteinen bis hin zu Schichtzugehörigkeitssymbolen. So weit so gut. Ich habe nur eine Holzpendeluhr, ansonsten schaue ich zeitgemäß aufs Handy. Damit geht mir offenbar ein wenig Stil ab, keine “Tag Heuer Grand Carrera”

Ostern

Von der Kuscheltiervariante bis zum extensiven Gefühlserlebnis in Bauch und Umgebung und das gilt nicht nur für das Goldhasenmilieu. Ostern – alles ist drin!!

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CamKunst

Es ist schön, gesehen zu werden. Es ist schön, überwacht zu werden. Denn alles das dient der Sicherheit – und der Kunst!! Und so mache man sich die Sicherheitsmechanismen und Web 2.0 zu eigen … Kurt Caviezel fotografiert die Welt

Die Zahl 7

Zahlen beschreiben Verhältnisse  – von A und B und X und Y. Das tun sie im Allgemeinen, nur mit dem kleinen Unterschied, das die Zahlen uns in den letzten Jahren etwas über den Kopf gewachsen sind, in dem Sinn das

Die Zone

“Stalker entstand in den Jahren 1978/79 als fünfter Spielfilm des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski. (…) Ausgangspunkt der Handlung ist eine in Zeit und Ort nicht näher beschriebene Stadt, die am Rande eines als „Zone“ bezeichneten Gebietes liegt. In dieser Zone

Mein neues Leben

“Wollen Sie legal einen Doktor Titel führen, der Ihnen zu mehr Ansehen und Sexappeal verhilft”, lese ich. Das haut rein. Na klar will ich, denn der Titel ist gewissermassen ein Potenzmittel für jedermann/frau wie es gerade eindrucksvoll in der Politik

Magischer Ort Fukoshima

Magie – das Unbekannte, Faszinierende, Dunkle, Unheimliche. Zauber, das den Blick anzieht oder abstösst, vielleicht verbunden auch von Feuer und Licht, von Ton, Klang und Raum. Magie hat aber auch immer etwas mit Zukunftsentwürfen zu tun, denn die Fazination an

Schweben – Mit dem Kaiserwagen zwischen den Zeilen

“Der stählerne Tausendfüßler windet sich seit hundertzehn Jahren durchs Tal und lässt diese merkwürdige Straßenbahn mit ihren Rädern am Himmel über der Wupper baumeln, die bekanntlich nicht schiffbar ist. Was also läge näher, als ein Schiff darüber in die Wolken

Susanne Immer “Inside / Outside”

Florian Stegmaier, Städt. Galerie im Kornhaus, Kirchheim unter Teck schreibt über Susanne Immer: “Das Werk von Susanne Immer ist ein zeichnerisches. Ihre Arbeiten verstehen sich als in den Raum e r w e i t e r t e Zeichnungen.

Ai Weiwei und Bob Dylan

Mag Ai Weiwei Bob Dylan? Keine Ahnung. Letzterer trat jetzt aber in Peking auf und man wäre versucht diesen Auftritt mit Altersmilde abzutun oder mit geschäftsmäßigen Abhaken der Standorte, wo man noch nicht gespielt hat, was auf Dylan aber eher

Ein Automobil fürs Leben

“Das Auto” – marketingmässig schon besetzt  – aber beim genauen Lesen ist es dann doch etwas anderes. Tatsächlich steht dort “Ein Automobil fürs Leben“. Kaum zu glauben diese Worte, die mit ihrer Existenz dem Prinzip der geplanten Obsoledelenz widersprechen, das

Mein Haus, mein Boot, mein Bunker

Aktuell lautet die Eröffnung der Partyselbstdarstellung mit gezückten – manchmal auch gezinkten – Fotos etwas anders. Aber bitte keine Handyfotos, die hat jeder, nein, ordentlich abgezogen, lichtbereinigt und farbkorrigiert, stehen die eigenen Besitztümer in einem ganz anderen Licht. “Mein Haus,

Langweile

Langeweile? – nur, deswegen arbeite ich oder schreibe Blogartikel. Und jetzt gibt es einen Film darüber mit dem Titel “Bloody Mondays and Strawberry Pies“. Ich bin gespannt, aber vor dem Bildungsfernsehen heute um halb zwölf – gähnende Langweile. Deswegen verlasse

Filmdokumenation: Steele 2010 – Kein Wasser runterschütten

Vom 1.-3. Oktober 2010 wurde im Center-Carée in Essen-Steele das Theater-, Tanz-, Musik- und Performanceprojekt “Kein Wasser runterschütten” nach einer Idee und unter der künstlerischen Leitung des Dortmunder Theatermachers Rolf Dennemann / artscenico mit großem Erfolg uraufgeführt. Tänzer, Schauspieler, Musiker,

Ich bin Hedonist

Es ist einfach wunderbar. Der Individualismus erschafft die Konformität neu, indem er nach normierten Speisen ruft: ein Brötchen mit Industriefleisch und E-Nummern-freien Geschmacksverstärkern. Hmmh, lecker … Auch ich bin ein Hedonist, wenn ich Hunger habe möchte ich nicht hungern, wenn

Es steigt Rauch auf …

Ein alter Topos, eine weite Schneelandschaft und bereits vor dem nach Hausekommen wird die Behausung sichtbar mit dem Kamin. Rauch ist schön, man denke an Wärme, knisternde Lagerfeuer mit feuchtem Holz, Räucheröfen und – waren. Eine Ankunftsszenerie ist im Western

Atomkraftwerk für 300 Euro

Vergesst Loriot und dessen bekannten Sketch “Wir bauen ein Atomkraftwerk“, es geht viel unkritischer und spielerischer: Wilesco R200 Atomkraftwerk. Zwar fehlt der Kühlturm und auch die Abdeckung des kleinen Turmes und es ist die 110V Exportversion, aber mal ehrlich, wen

Idylle im Rechteck

Ab und zu sieht man in Bahnhofshallen noch diese Glaskästen, vor dem Lukas, der noch nicht oder nie Lokomotivführer staunend steht und dem im Kreis fahrenden Verkehr mit dem Blick folgt. Ach, diese eingesperrte Idylle, diese Faller Fachwerkhäuschen, und ich

Der Held

In der SZ (Papier und Internet) findet sich heute ein lesenswerter Beitrag über das moralische Dilemma der liberalen Demokratie. Ausgangspunkt ist natürlich Fukoshima. Und dann bei Twitter: “08:24 Uhr Über den Internetkurznachrichtendienst Twitter zeigte sich eine Japanerin, möglicherweise eine Tochter

A 40

Ich bin Novize in Sachen E-Book, deswegen interessierte mich Sebastian Mölleken Fotoprojekt “A40” mit dem der Fotograf die Stadtlandschaft und ihre Bewohner portraitiert. “Aus dem Zusammenspiel von Landschaftsbildern und Portraitaufnahmen von Menschen an der Autobahn ergibt sich ein Gesamtbild, welches

Willkommen herrliche Idee

Eigentlich müssten nun statt Geigerzähler Ruderboote ausverkauft sein, man rudert und rudert, jetzt zurück. Der Wellengang ist hoch. Die Mühe schwer und die Sprache ist ein fazinierendes Gebilde, denn nun kapriziert sich dort das Wort “aussetzen”, was nicht nein und

Licht

Bundesweit ausgeschriebene, jurierte & prämierte Kunstausstellung mit Werken von Achilles, Acosta-Iglesia, Börner-Groß, Doden, Eckel, Flüß, GP Linientreu, Hagen, Hasenmüller, Hippler, Jelich, Krause, Lordan, Luetzelschwab, Marschall, Meyer-Hahn, Omlin, Pasitka, Piayda, Wand, Weidemann, Wiesmann Zur Vernissage am Freitag den 25.3.2011 um 19.30h,

ISO 21482

Das wäre mir viel zu kompliziert gewesen, dieses Symbol der neuen ISO 21482, das die Gefährlichkeit für radioaktive Stoffe spezifiziert. Und ich behaupte mal, das es nach wie vor kein Mensch kennt. Ich im übrigen bis vor einigen Minuten auch

Zeitgenössische Fotografie aus Asien

Zeitgenössische Fotografie hat auch immer etwas dokumentarisches an sich. Jetzt bin ich auf die aserbaidschanische Fotografin Rena Effendi gestolpert, deren Bilder sich gut unter “der Preis von …” subsumieren lassen. Der auch poetische Titel eines ihrer Bücher “Pipe Dreams” zeigt

Der Super-Pol

Endlich wird das anspruchsvolle Nachtprogramm flachgelegt. Mein Blick geht über die weißen Weiten – nicht die unendlichen Weiten wie bei Raumschiff Enterprise – sondern das Schnee und Eis der Antarktis. Leider bin ich jetzt nicht im Filmgeschäft etwa bei Michael

Apropos Marx

Zu Beginn des Jahres 2011 schaut alle Welt in den Maghreb oder in den Nahen Osten und begleitet die dortigen Veränderungen mit Interesse, Gefühl und Bauchgrimmen. Dabei sind auch in Deutschland die Zeichen auf Veränderung gestellt, wenngleich eine politische Veränderung