Fußballgucken

Rein sprachlich ist bei der Formulierung, “Kommst Du mit Fußballgucken” oder “Hast Du das Du das Spiel gesehen” alles im grünen Bereich. Es handelt sich erst einmal um eine unverbindliche Kontaktaufnahme mit allen Optionen, wobei zur Zeit ein negatives Bescheiden

B1 | A40

Manchmal ist die Kunst neben der Kunst wie Dortmund Schönau unter der Autobahnbrücke.

Heimat Opel

Ende 2014 wird der Strukturwandel in Bochum abgeschlossen sein. Abgeschlossen im ironischen Sinne, denn das die Nachfolgebetriebe nach Kohle und Stahl - in Bochum sind und waren das u.a. Nokia und Opel - den gleichen Weg des Niedergangs wie die

Daonian

Die Eroberer der Alltagssprache geben mit ihren Bleistiften bekannt, das jenes Jahr, jener Tag, an dem nicht konsumiert wird ins Vergessen geschickt wird; das war, als der Frühling zum  Klang von Eisenketten tanzte und ausgefüllte Stimmzettel als verdruckt erachtet und

Lebe – wohl – Bruckhausen

Crazy! Ob die Sprayer nur das Wort oder den Schriftzug gesamt als Wortmarke am Mauerwerk anbringen wollten, ist mir nicht bekannt. Auf jeden Fall passt das Graffiti in diese Situation. Ein schräger, ein kaputter Ort. Crazy ist schon eine sehr

Parkgeschichtet – Call for Projects

Der Kortumpark – zentral gelegen, direkt hinterm Bochumer Hauptbahnhof – ist einer der ältesten Friedhöfe der Stadt. In der Hauptphase der Industrialisierung Bochums 1819 bis 1872 wurden hier neben seinem späteren Namensgeber Carl Arnold Kortum (Arzt, Lyriker, Alchimist, Aufklärer) Bochumer

Der DANKE-Kleber

Hallo, mir geht es gut, so kurz vor meiner Arbeit, Ich bin froh, das ich diesen Job bekommen habe Ich bin ein DANKE-Kleber. Mit temporärem Vertrag, dazu ein wenig prekär. Am 25. Mai, also übermorgen, abends nach Einbruch der Dunkelheit

Dilettantische Planungen

Der Döppersberg im Zentrum Wuppertals wird umgebaut. Der Busbahnhof soll verlegt werden, ein neuer Übergang vom Hauptbahnhof zur Fußgängerzone ist geplant, die Hauptverkehrsstraße wird abgesenkt. Eine große Koalition aus CDU und SPD treibt das Projekt voran. Ursprünglich ging die Stadtspitze

Schrey vor Glück

Die Okkupation des Glücksschreis durch die Werbeindustrie für eine schlichte Fußbekleidung ist so eine Sache. Nach dem Aufreißen des Kartons erblicke ich das Werk eines Schuhmachermeisters, respektive eines chineschischen Wanderarbeiters. Schrei? Oje! Ich denke, es ist nicht falsch, hier von

Das doppelte Europa

Auf “Zeit Online” fand ich vor einigen Tagen einen sehr interessanten Artikel zum Thema “Das doppelte Europa”: “Das doppelte Europa, von dem der Titel spricht, ist einerseits das Europa der Aufklärung, der Demokratie und der Menschenrechte, andererseits das Europa des

Die Methode Kunst zu finden oder “Der Keller”

Bei Wikipedia findet sich die folgende Umschreibung: “Ein Keller (von lat. cella; auch Kellergeschoss, Untergeschoss oder Souterrain genannt) ist ein geschlossenes Gebäudebauteil, das sich ganz oder zumindest überwiegend unterhalb der Erdoberfläche befindet.” Und was dann in einem Keller sein kann

Ach Herr Elbers …

Ach Herr Elbers ... über diese Zäune möche ich auch nicht hängen und die stehen in ihrer vielfältigen Einfallslosigkeit wahrscheinlich in Düsseldorf! BilderBilder#1#2#3#4#5#6#7#8#9#10#11#12#13#14#15#16

1. Mai

Jawohl, Weiland Gottliebtsusi Biedermaier hat recht. Der 1. Mai ist ein Lob des synapsenbeglückenden Unfugs, der horizontliebenden Unruhe und des freien Unkrauts, jenseits der einschnürenden Festredner und Rot-Fahnenträgern. Amen. So auch auf dem Bochumer Rundlauf. Und dann kommt der 2.

Mit der Liebe ist das so eine Sache …

Mit der Liebe ist das so eine Sache. Auch wenn seit gestern abend und dann noch illuminiert eine Art große Leuchtreklame am Förderturm des deutschen Bergbaumuseums in Bochum hängt und sein "HOW LOVE COULD BE" im Rahmen des Sommerfestival "This

Suchbild

In der alten Tradition der Suchbilder (“Finden Sie in den Fehler in diesem Bild!”) steht das nebenstehende Foto, das mit einer Frage nach Aufmerksamkeit heischt: Was ist falsch in diesem Bild? Was passt nicht? Es ist nur eine Kleinigkeit und

Alles kommt von oben

Nein, ich bin nicht im vorösterlichen theologischen Rausch: Tod, Auferstehung, Pfingsten  und “er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten”, wie es im christlichen Glaubensbekenntnis heisst. Aber trotzdem

Tote Hose

Die Erfassung des Seinzustandes des vorstädtischen Lebensraumes kann man hier als durchaus gelungen betrachten. Aber es ist wie immer: zwischen Wirklichkeit und Anspruch klaffen Weltenräume. Und hier werden jetzt, wie immer vor Wahlen, Zuckerstückchen aus dem Kramladen – eine temporäre

Die Lust und das Regularium

Das passt natürlich in die Woche vor Ostern, in der die Büßergewänder Hochkonjunktur haben: Die Lust und das Regularium, das jetzt ausgedehnt werden soll. Mein Vorschlag wäre dann diese Normierungsleidenschaft auf Weintransportgefässe weltweit auszudehnen. Wobei es vielleicht doch zu einigen

Lebenslust

Nun ja, das Thema Lebenslust erschöpft sich nicht in der Forderung nach “Recht auf Strand”, was in den urbanen Stadtlandschaften auf wenigen Quadratmetern zu verwirklichen, dann aber immer nur ein Abklatsch eines wirklichen Strand-Ortes ist. Oder geht es hier eher

Bilkblicke

Guntram Walter: Bilkblicke ca. 100 Seiten, vierfarbig, 25 × 20 cm, broschiert, print-on-demand, ISBN 978-3-942974-36-3 edition dpe ET: 31.07.2014

Achtung Kuchen

Olaf Kröck vom Schauspielhaus Bochum, einer der Macher von „This is not Detroit“, sagt in einem Interview mit K.West: „Bochum ist nicht so hip wie Detroit. Dessen Niedergang ist prominent, ist komplett fotografisch erfasst, es scheint eine Form von Erotik

Dessert to go

Die Grillsaison ist eröffnet und dank technischer Hilfsmittel gelingt das Grillen jetzt kinderleicht. Ist so entspannend. Und schmeckt. Gleiches gilt für den Nachtisch, dessen Beschaffung mir alle Tricks des spontanen Hedonismus abnötigt. Zuallerst ein Anruf beim gewünschten To-Go-Service. Alles geht

100 Punkte

Wer alles richtig macht erhält 100 Punkte … es ist dies eine neue Art des Freude am Fahrens. Nein, das hier will ich nicht!!  Weder die eine noch die andere Weise. Und wieder wird man wegen dem kleinbürgerlichen Schielen auf

Lesen

Das war einmal  – das idyllische einsame Lesen, das Begreifen und Stolpern über Worte, ohne seine eigene  Verständnislosigkeit sofort im Diskurs mit der sozialen Masse einer Erklärung zu unterziehen. Auf Deutschlandradio Kultur gibt es einen interessanten Beitrag mit dem Titel

Salome im Karneval

Das tiefschürfende Brauchtumsfest des Rheinlandes, auch Karneval genannt zeigte gestern auf seinem Umzug Geisterzug in Köln unter anderem Anlehnungen an die mittelalterliche Kunstgeschichte: Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers ist im Orginal der Name eines Gemälde von Andrea Solario,

ANDERSmusik

Und hier ein bisschen ANDERSmusik mit Klarinette zum Karneval …

Great Deal: Ukraine

“Gebt, was Ihr möchte”, stand auf dem Schild eines Menschen am Straßenrand in der großen ukrainischen Stadt, der, global aufgestellt natürlich, seine Schilder in mehreren Sprachen gemalt hatte. Auch auf Deutsch. Nun ist das mit der Hilfe natürlich so eine

Hand und Fuß

Wenn man von einer Sache sagt, sie habe Hand und Fuß, so erwartet man eine gewisse Perfektion bei der wirklich nichts fehlt. Damit soll der Titel zum einen Qualität suggerieren, zum anderen darauf hinweisen, dass es sich um die künstlerische

Gestern in der Akademie

Es heisst doch so schön, das das Glas halb voll ist oder auch halb leer. Je nach Sichtweise und Standpunkt. Im Sinne einer Transferleistung gilt das natürlich auch für den Mülleimer oder Papierkorb, wobei in dem nebenstehenden Bild natürlich nach

Antreten zum Lecken

Man kennt doch dieses Wandern der Lautsprecherstimme durch den Bahnhof und die angrenzende -halle: “Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt”.  Rund um um die Uhr automatisch, auch des Nachts, wenn die Reisenden ruhen. Jetzt im Zusammenhang mit den Wladimir-Wladimirowitsch-Spielen ist