Ich bin wichtig

Ich bin wichtig – ich bin der Weltenlenker, der Dirigator, das Rädchen im Konsumrausch und der unbekannte Glücklichmacher – egal ob Zalando, Amazon oder so – denn natürlich bringe ich auch die neue Musik von erdmöbel inklusive der Konsumkritik.  

Logikfrage

Amazon gegen Johan Thorn Prikker von dem das riesige Glasgemälde “Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe” im Hauptbahnhof in Hagen ist. Und ich glaube zu wissen, wer länger überleben wird. Der Gedanke “ALEXA – ja Herr – erzähl

Der Wald

Am Wochenende war ich auf einer Heimatveranstaltung in Dortmund. Im Vorfeld im Off enstand zufällig das obenstehende Foto quasi als Beerdigungssituation ohne das jemand an diesen Dienstag vorab gedacht hat; dann nämlich wenn der nächste Klimabericht der Bundesregierung vorgestellt wird,

Oh du Günstige

Die marktwirtschaftliche Variante eines bekannten Weihnachtsliedes lautet “Oh, Du Günstige” und wird gerade laut und plakatgroß in die Landschaft gestellt. Denn damit alles tatsächlich ein Fest wird (Otto-Werbung), gilt es jetzt schon und rechtzeitig sich mit Essenszubehör, respektive süssen Backwaren

Frisör

Im Frisörstuhl lese ich heute Nachmittag in einer Zettelsammlung, die mir eine Gruppe Weltverbesserer oder Welterklärer auf die Schnelle in die Hand gedrückt hat und finde folgende Worte am Anfang der Genesis: “Die Erde war wüst und wirr und Finsternis

#HEIMATRUHRDORTMUND

Wer bei Wikipedia sucht, stößt auf Folgendes: Der Begriff Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum (Territorium) oder auch mehr poetisch ausgedrückt: „Fliegen / Nicht viel was trennt aber / die Füße benennen den / Zustand als

Kulturclash

Was in den letzten Tagen in Essen passiert ist, kann man am besten mit dem Wort "Kulturclash" bezeichnen. Der »Kultur-Clash« - wenn an diese Definition zu grunde legt - spannt sich dabei nicht nur zwischen den Polen »Ideal« und »Markt«

Hölderlin, what?

Dann und wann werden ältere Namen sich angeeignet, was in der deutschen Musikgeschichte öfters passiert ist. Und so landete fast die deutsche Romantik, schriftstellerisch, auf dem Plattenteller - was inzwischen auch wieder längst wieder vergessen ist - und so wäre

Es geht voran

Endlich geht es mal wieder voran. Wird ja auch Zeit. Denn es musste ein neues Event her für die Zeit nach 2027; IGA – Internationale Gartenausstellung in der Metropole Ruhr. Denn danach war der Ereigniskalender und die Erde “wüst und

Lärm

Ach, was war die Welt früher leise. In der Stadt. Am Bahnhof. Und es gab weniger Lautsprecher, die vor Aufregung ihre immerwährenden Schleifen plärrten, was fast schon an Körperverletzung geht. Die Bochumer Sätze kann ich hier schon auswändig. Und die

Konzert Nils Wogram Nostalgia Trio bei QQTec

Berühren oder beeindrucken – das ist die Frage, die auf „Things We Like To Hear“, dem fünften Album des Trios zählt. Posaunist Nils Wogram, Drummer Dejan Terzić und Organist Arno Krijger machen es dem Hörer leicht. Mit einer verbindlichen Dub-Melodie

Nordlichter – Das Nordstadt-Ensemble liest!

Und das Nordstadt-Ensemble leuchtet weiter! Nach den viel beachteten Performances „Schau Mich An“ und „Sprich Mit Mir“ auf der Theaterbühne und auf Plätzen des Stadtteils sind nun unter dem Titel „Nachbarn“ eigene Texte an der Reihe. Mit aufmerksamem Blick, wachem

#borntomove

Nein, ich fahre nicht TIER. Das ist jetzt kein Tipp- oder Auslassungsfehler sondern beschreibt schlicht und ergreifend meine Angst da zu stehen. Zu SEIN im Herrschaftsbereich der Nullladung der Akkukapazitätanzeige des Fortbewegungsmobils und dann ist Game over, Red Light, Stille;

Einschulung

Gut, das ich das alles hinter mir habe. Einschulung. Der Kelch ist an mir vorbeigegangen. Buttercreme – und dann noch in rosa oder hellblau. Und welche Farbe hat divers?

Über Ikonografie

Das Kollektiv raumlaborberlin, das ich schon seit der Eichbaumoper 2009 in Mülheim kenne, hat wieder einen temporären urbanen Raum als Besucherzentrum und Begegnungsraum für die Ruhrtriennale vor der Jahrhunderthalle in Bochum konzipiert und errichtet. Dazu wurde wie auch schon 2018

Tritett

Beim Kunstprojekt ArtFakt 2010 in der Nachbarschaft hat gerade eine Vernissage der Künstler Hans-Jürgen Söffler und Pippilotta. Dazu spielte die Freejazzformation Tritett. Hier Bilder der Veranstaltung: #1#2#3#4#5#6#7#8#9#10#11#12#13#14#15#16#17#18#19#20#21

Herzberg 2019

Es war gewissermaßen eine Fahrt in den Winter; an diesem Freitagnachmittag auf den Berch. Startpunkt in Alsfeld bei 38,5 Grad und Ende der Fahnenstange bei 32 Grad am Haupteingangspunkt des Festivals. Und da ist der Griff zu den nicht vorhandenen

Silent City

Der Zuschauer, die Besucherin steht im Mittelpunkt dieser theatralen Produktion für 10 Räume. Das Projekt SILENT CITY (Stille Stadt) ist kontemplatives Abenteuer, die Inszenierung einer Expedition durch verschiedene Räume des Theaters, die uns zeigt, wie fern uns die Stille geworden

Vulven malen

Heute morgen habe ich von einer stillen Begegnung geschrieben. Und über andere Formen von stillen Begegnungen mit bestimmt nicht weniger Transzendenz regen sich manche jetzt auf dem Kirchentag in Dortmund jetzt auf. So titelt “Die Welt” etwa “Evangelischer Kirchentag erntet

Begegnung

Ich habe Ihn gesehen,  יהוה . Ein alter Mann. Am Willy-Brandt-Platz, nahe der Reinoldikirche in Dortmund. Keiner interessierte sich für ihn. Das bunte Treiben drumherum ging an diesem Mitwochnachmittag seinen üblichen Lauf. Was für ein Vertrauen.  

Bochum Biennale -13. bis 23. Juni 2019

Fotos von mir sind im Rahmen  der bobiennale / festival der freien szene bochum - 13. bis 23. Juni 2019 im Atelier Karin Pietzka, Schmechtingstraße 38, 44809 Bochum, Germany zu sehen. Erreichbar ist das Atelier, das in einem Hinterhof liegt,

Pfingsten

Pfingsten ohne Zungen aber mit Regenbogen, das nicht wirklich einen Unterschied macht. Gerade der Blick aus meinem Arbeitszimmer. Und dazu passt die großartige Musik der norwegischen Band Jordsjø , die ich gerade auf “Babyblaue Seiten” entdeckt habe; progressive Rock mit

Soda und Gomera

SODA UND GOMERA („Sodom und Gomorra ad absurdum “) Interdisziplinäres Volkstheater Handlungsort: Hinterhof in der Dortmunder Nordstadt. Thema: „Wohnung zu vermieten“- die Reaktionen auf seine Anzeige stürzt den jungen Hausbesitzer in seiner Ambition, menschlich und „politisch korrekt“ zu handeln, geradewegs

Easteregg

Eines muss man ja wirklich beklagen; das überwiegende Fehlen von Poesie im derzeit real existierenden Wahlkampfsprech. Da sind dann die Humanisten mit ihrem Plakat und den zwei Botschaften "Wer vögeln will, muss freundlich sein" und auf der Rück/Vorderseite folgt dann

Choose your Granny

Was ist das für eine Versammlung an diesem Ort, auf dieser Bühne? Eine Show? Da gibt es ja diesen Organisten und das Reklamelauflicht. Hier wird gecastet, oder? Oder ist es das Unterhaltungsprogramm des Landeskrankenhauses für Besucher und Einliegende? Es gibt

Befreiung

Der Lindthase bedeckte mich mit Küssen, als ich ihn illegalerweise aus der Käfig- und Palettenhaltung der schätzungsweise Tausend befreite. Er hatte gar nichts dagegen jetzt im Rampenlicht zu stehen – ein Modelrelease war für ihn kein Problem – und fühlte

Make Misteaks

“Der Brexit ist eine lokale Version des postliberalen Zustandes, in dem sich das heutige Europa befindet”, schreibt Jan Zielinka heute in der “Zeit” und “praktische Lösungen sind nicht in Sicht” gegen das Infragestellen von liberalen Wahrheiten. Wie denn auch, wenn

Kunstprojekt ArtFakt 2010

Das Kunstprojekt ArtFakt 2010 in der Nachbarschaft hat gerade sein neues Jahresprogramm herausgebracht Es lohnt sich auf jeden Fall rein- und vorbeizuschauen. Hier ein Bild des Konzertes von Tritett im September des vergangenen Jahres. Programmheft 2019.de

Seifenblasen

Auf jetzt.de gab es immer mal wieder wunderbare Dialoge zwischen zwei Menschen, die unter dem Begriff “Horror-Date” liefen. An dieser Stelle kann ich nun der Sache noch eine weitere Dimension hinzufügen, die ich aber laut lachend als “Horror-Match” bezeichnen möchte.

Sternmarsch

Tja, liebe Leute von Campact. Das ist leider purer Aktionismus und wirklicher Blödsinn. Das bringt nichts mehr. Der Sternmarsch, der für den kommenden Samstag geplant ist, rettet die Dörfer nicht. Wie auch, wenn über über 80% von Keyenberg mittlerweile leer

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