Sperrzone – ein Tanz- und Theaterprojekt

Sperrzone ist ein vielfältiges Wort, ist ein Tanz- und Theaterprojekt zum Thema Flucht und Heimat. Im Niemandsland, ein Stück Erde ohne definierte geografische Bezeichnung treffen Gestrandete ein, „Reisende“, deren Reise unausweichlich war. Sie haben ihre Heimat verlassen. Dieses Niemandsland ist

So ist das Leben

Schon auf der Anreise zum diesjährigen Burg Herzberg Festival erübrigte sich die Frage nach der Effizienz von Rauchopfern. Die Einen beten um Regen, die Anderen verfluchen ihn. Und hier stand dann das Subjekt Regen in seiner physischen Form eindeutig im

GE – ein Stadtspaziergang

In der Wochenzeitung “Die Zeit” las ich, das der Schriftsteller Thorsten Nagelschmidt abgetörnt ist von der Meinungshölle auf Bewertungsplattformen und das er es befreiend findetsich naiv auf einen neuen Ort einzulassen. Dem stimme ich ohne Einschränkungen zu, denn Bewertungsplattformen sind

Emscherkunst

Vom Besucherzentrum in der Innenstadt geht es erst einmal auf der Suche nach dem Fluß. Ich muß mich erst einmal in die orange Beschilderung eingeklingt haben. Dann läuft es. Aber bis zum Fluß ist es noch ein weiter Weg. Ab

Die Messe

Die Heilige Messe ist der in der römisch-katholische Kirche gebräuchliche Name für den eucharistischen Gottesdienst. Sie besteht aus zwei Hauptteilen: der „Liturgie des Wortes“ (Wortgottesdienst) und der „eucharistischen Liturgie“. Diese beiden sind eng verbunden und bilden eine gottesdienstliche Einheit; sie

Ich frage mich

Als Zaunfabrikant für Zäune aller Art freue mich mich natürlich über jede Art von Freihandel. Das Geschäft bommt dann aus gut nachvollziehbaren Gründen und zudem intensiv beschworenen, auch süßen, Gefahren (Pegida, AFD und Kinderschokolade - war da nicht auch etwas

Die Dritte

Heute waren wieder die Locationscouts unterwegs, um sich kundig zu machen für die dritte Ausstellung (nach 2012 und 2014) der Regionalgruppe Rheinland des Fotografenverbandes FREELENS, die im September im Rahmen der Photokina in Köln stattfinden wird. Und sie wurden im

Bilder von Schlafen und Erwachen

Auf die botanische und symbolische Einordnung der Kirschblüte habe ich bereits an anderer Stelle in diesem Blog hingewiesen und im Rombergpark in Dortmund konnte man heute im Rahmen des ersten Kirschblütenfest dazu verschiedenste poetische Bilder sehen. Die Künstlergruppe artscenico brachte

Perspektiven

Grammatikalisch würde ich natürlich sagen, das es jetzt hier um das "Grauen Alltag" geht. Wenn es Sonntag ist, gehts morgen wieder los: "I don't like mondays", hieß mal ein tolles Musikstück. Davor hatte man gestern in Düsseldorf den verschobenen Rosenmontagszug

Hinabsteigen

Nachdem am gestrigen Samstag die SZ im Feuilleton mit dem Titel "Einfach mal runterkommen" ein Loblied auf die neue Düsseldorfer Wehrhahnlinie geschrieben hat, habe ich heute morgen dasselbe gemacht, habe mich also selber an die Hand genommen (mit Sonntagsschweinehund) und

Visus

Visus bezeichnet das Ausmaß der Fähigkeit eines Lebewesens, mit seinem Sehorgan Muster und Konturen in der Außenwelt als solche wahrzunehmen. Und um solche geht es hier; Muster und Konturen, ungeschönt, im permanenten Gegensatz zu den eingeübten und langweiligen Selfie-Gesichtern. Visus

Können Sie Pommes?

Wer das Ruhrgebiet verstehen will, muss an die Bude - oder in die Kneipe: Über Bottroper Schlemmerplatte und Schimanskiteller lernt man das Revier lieben. Sind Sie fit in Kiosk-Kulinarik? Das schreibt die Zeit hier. Aber, was soll das mit dem

Moldova

Um in die Republik Moldau und in die Hauptstadt Chișinău zu gelangen, ruckelt man etwa zwölf Stunden in einem sowjetischen Schlafwagen der Eisenbahngesellschaft CFM von Bukarest durch die Nacht. Schwere Türen, verrammelte Fenster, Vorhänge aus gekrepptem Polyester, golden bestickt mit

Machen Sie sich auf die Reise

Wie reagieren wir eigentlich, wenn das große Fressen bei unseren Liebsten beginnt. Die Boucherie Bacul auf dem diesjährigen Welttheater der Straße in Schwerte versuchte es erst gar nicht mit den Antworten, sondern arbeitete, zerlegte, verteilte und verkaufte ganz nach klassischer

Ich lehne mich an

Ich lehne mich an die leeren Bierfässer der Lauterbacher Brauerei und beobachte den aufgehenden Vollmond. Der sagt plötzlich, das der VierViertelTakt 500 Jahre alt ist. Ich stutze und merke, daß ich mit der Situation unzufrieden bin. Dabei habe ich gar

Rumänien

Rumänien? Was erwartet den Reisenden, der geprägt ist vom politischen Tageszeitungsjournalimus, der zu häufig immer nur schwarz und weiß kennt. Liegt irgendwo in Südosteuropa, ist ehemaliger Ostblock, Zigeuner und Banden etc. Und den Geschichts- und Literaturbewußten sagt der Name Nicolae

Willkommen in Gargausien

Am internationalen Kindertag bin ich in Gargausien unterwegs. Der Phantasiename klingt ein bißchen nach Puppen- oder Marionettentheater, was es aber nicht ist, sondern postsozialistische Realität. Hier grüßt noch Wladimir Iljitsch Uljanow höchst persönlich. Guten Tag Wladimir Iljitsch! Auf dem Kinderfest

Vergesst Wikipedia

Vergesst Wikipedia, die Weltwissen-Enzyklopädie, die ich regelmäßig konsultiere, wenn ich mich in mir fremde Gebiete begebe, um gegen Überraschungen gewappnet zu sein. Man weiß ja nie. Dort kommt z.B die vielfältige Kulturlandschaft rund um den Borsigplatz in Dortmund nur in

Akte Beckett

Zwei Menschen in ständiger Bewegung, eine Auferstehung aus Plastiksäcken, und ein sich dorthin wieder Begeben zur Ruhe; die Absurdität von Bewegung, Begegnung und Aktion macht diesen spannenden Theaterabend aus. Anlässlich des 25. Todestages Samuel Becketts widmen sich der Choreograf und

Sichtweise

Sichtweise ist ein Bilderbuch eines Jahres. Ohne exakte Daten oder Ortsbezeichnungen. Aber es ist auch eine Neuerfindung, ein phantstischer Kunstraum des abgelaufenen Jahres. Guntram Walter: Sichtweise 100 Seiten, vierfarbig, 18 × 18 cm, broschiert, print-on-demand ISBN 978-3-942974-08-8 edition dpe Auch

Naturbilder

Eric hatte sich über Facebook von mir Naturbilder gewünscht. Hier sind noch welche ... BilderBilder#1#2#3#4#5

Welttag von etwas

Heute ist wieder ein Welttag von etwas. Neulich war Weltvegantag, heute ist Welttoilettentag. Ich steuere ein paar differenzierte Signaturen zum Ort bei. BilderBilder#1#2#3#4#5#6#7#8#9#10#11#12#13#14#15#16

The end is nigh …

"The end is nigh ... " - glaube ich nicht. Es kann schon sein, das da Erlebnisse da sind und wieder vergehen. Zumindestens dieses Mal habe ich die Begegnung mit den Untoten überlebt. Dieses Mal! Und gerade bin ich aus

Das Hormonschwein

In der allgemeinen Zoologie gibt es immer wieder Überraschungen zu entdecken, so etwas, was ich vorläufig als "Hormonschwein" bezeichnen und damit wahrscheinlich zur Gattung des "Homo ludens" gehören könnte. Jedenfalls so etwas ist mir heute über den Weg gelaufen. Und

Was für ein Tag

Was für ein eigenwilliger Tag. Heute morgen wurde ich schon mit Musik im Parkhaus beim Aussteigen begrüsst, was fast einen ähnlichen Charakter wie das euphemistische Wortungestüm "Neue Ankunftszeit" bei der Bahn hat. Und dann liefen mir über den Hansamarkt in

R(h)eine Träume – Ausstellung

An diesem wunderschönen Herbstabend kamen ca. 300 Besucher in den The New Yorker | HARBOUR CLUB in Köln zur Vernissage der Ausstellung "R(h)eine Träume", die noch bis kommenden Sonntag (21.09.2014) ihre Tore geöffnet hält. Hier noch einmal die Öffnungszeiten  -

Reminder R(h)eine Träume

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Morgen abend (16.09.2014) wird die Ausstellung R(h)eine Träume der Regionalgruppe Rheinland des Fotografenverbandes Freelens e.V. eröffnet, ab 19 Uhr, in The New Yorker | HARBOUR CLUB, Deutz-Mülheimer-Straße 165, 51063 Köln. Ist nur als Reminder

54. Stadt – Das Ende der Zukunft

"Passt auf, wovon ihr träumt!" Das stand auf den Baumwollbeuteln, die vor Beginn der Veranstaltung im Ringlokschuppen Mülheim mit Wasser, Apfel und süßer Waffel - gewissermaßen auch als Überlebenspackage - ausgeteilt wurden. Man weiß ja nie. Man befindet sich in

Fliegen wollen

Das Alter Ego des Erfolges, das sich selbst sein anderes Sein nicht gönnt - schliesslich geht es hier um ein Rennen und Wettbewerb von Flugmaschinen - hat große schwarze Engelsflügel - warum denn müssen die immer weiß und rein sein

Bilkblicke

Auch das gibt es; Stadtteilbücher über Stadtteile ohne die, in diesen liegenden, Wahrzeichen. In diesem Fall ein Buch über den traditionsreichen Düsseldorfer Stadtteil Bilk aber ohne Rheinblick, Parlament, Rheinturm und Medienhafen. Zumindestens in der Totalen, denn das sind die bekannten