Heiliger BimBam

Paketschlangen sind seltsam schweigende Orte – habe ich gerade erst einmal wieder mitgekriegt – aber garantiert nicht von einer meditativen „Bei-sich-sein-Art“, sondern algorithmisch gesteuert wird fieberhaft der Versuch unternommen, wie überbrücke ich jetzt die Störung meiner gegenwärtigen Taktung. Und das bedeutet

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Ein großes Glück

Bei der Abfahrt aus Buchara in Usbekistan heute morgen stieß ich auf die Straßenweghinweiser der nächsten großen Städten in den Nachbarländern Kasachstan und Kirgistan: „Almaty 1365 km, Bishkek 1189 km. In diesem staubigen, mittelasiatischen Land sind solche Entfernungen auf schwierigen

Deine Welt

Und ich werde von Facebookwerbung verfolgt. Aufhören damit. Und abschalten. Mache deine Welt wieder zu Deiner Welt. AMEN!

Nacht der Fotografie

Vor der Glasfassade des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen findet sich auf der Wiese zur Rheinelbestraße hin ein kleines historisches Schild, das den geographisch exakten Standortes des heute nicht mehr sichtbaren Schacht 6 der ehemaligen Zeche Vereinigte Rheinelbe und Alma ausweist. Auf diesem

Leidkultur

Gerade las ich „Klarer Kurs bei der Zuwanderung – Humanität, Ordnung, Begrenzung“ , die jetzt die blau-weiße Einheitspartei in Deutschlands Süden – lautstark, leise geht nämlich nicht – propagiert. Und parallel dazu wird das Wort Leitkultur wieder in die Schlagzeilen

Marisa Wonderland

Marisa Wonderland, die ihren echten Namen nicht an diesr Stelle lesen möchte, hat Langeweile. Und das sie aus diesem Grund neue spannende Blogs suchen würde, mit neuen Gedanken usw., schreibt sie. Und  sofort springen die großartig motiviert Self-Employed-Unternehmer der Shared-Economy

Karma

Gestern war der Tag des Kusses, wunderschön, nämlich der liebenvollen Begegnung und Berührung und diesen Tag könnte man beliebig erweitern, was natürlich nicht geht. Allein aus Strategiegesichtspunkten leider nicht und es muss natürlich auch heute etwas Neues her – ein

Die Mär

Die Mär von den den vielen jungen Frauen, die alle Blogs schreiben – man trifft sie auch in diversen Facebookgruppen, etc. – natürlich, sie haben nichts besseres zu tun. Und nicht wirklich neue Themen. Aber glaube nie dem Gesehenen und

Adams Apfel

Als Adam in den Apfel gebissen hatte, musste er das gleich darauf fotografieren und telefonieren. Nicht, das ihm der Bissen im Hals steckengeblieben wäre – was sich motivisch bei vielen Märchen findet – oder vielleicht doch. Denn jetzt hatte er

Das Kapitalismus-Problem

2008, als dieses Foto entstand, gab es noch kaum Fotohandys und die wenigen waren nicht wirklich brauchbar. Sonst wäre das Foto hier aus praktischen Gründen wahrscheinlich mit Hilfe und Unterstützung von Android und MacOS entstanden und der zugrunde liegende Widerspruch

Willkommen in Pjöngjang

Nicht jedermanns Geographiekenntnisse sind fit und wissen sofort Bescheid bei Nennung dieses Namens. Ist auch nicht unbedingt wichtig. Und ich bin auch noch nicht da gewesen, wenngleich dies fotografisch sicherlich ein spannender Ort wäre, geometrisch, radikal und geplant wie es

Märchenstunde

In den Märchenbüchern der Gebrüder Grimm oder auch bei Hans Christian Andersen gibt es am Ende immer so schöne, abschließende Sätze. Der Drache, ersatzweise auch die Hexe, ist tot, die Kinder sind unter der Haube und alles andere Böse ist

Das Telefon

Bei den Diskussionen über die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz ist der Blick auf die Nutzung privater Telefone und das Führen von Telefongespräche eben dort ganz verloren gegangen. Aber möglicherweise handelt es sich in diesem Fall ja um ein Notfalltelefonat.

Dislike in Hamburg

Ich weiß, der Vergleich hinkt ein bißchen, aber beim Lesen der Meldung über die Ereignisse an der Facebook-Zentrale in Hamburg  – ein „Dislike“ ist übrigens anders als ein „Like“ eine individuelle und ungeplante Gestaltungs- und Bewertungsarbeit – kommt mir ein

Schreib mal wieder

Bei dem Ausdruck „Schreib mal wieder“ – und zwar wörtlich zu nehmen –  handelt es sich um eine fast veraltete Appellationsdirektive. Gleiches gilt etwa auch für das „Ruf doch mal wieder an“, das jahrelang zum Standardwerberepertoire der deutschen Post gehörte

Mein erster Glühwein

Ach, vom ersten Glühwein bin ich im Himmel, zumindestens fast und auch nicht so wie auf dem Bild nebenan, aber doch irgendwie – erlöst. Und für alle Hashtagfreunde und damit ich in der Liste der wirklichen Ereignisse und Hauptmeldungen auf

Jetzt Worte finden

Ich weiß wie schwierig es ist, jetzt Worte zu finden, aber in diesem Sinne pflichtete ich dem Hashtag #ParisisaboutLife des Karikaturisten Joann Sfar bei. Ja, „we don’t need more religion“ und das gilt auch für den Umgang mit einer anderen

Genuß ohne Reue

Im berühmten vierten Quartal, dem Jahresendzeitquartal, wachsen wieder die Schokoberge ins Unermessliche. Goldbehemde Weihnachtsmänner stehen wie die Terrakotta-Armee des chinesischen Kaisers in Qin Shi Huangdi überall herum, nehmen einem Sicht und die freie Fahrt für freie Bürger mit dem Einkaufswagen.

Utopien

Das hier ist ein antiquierter Stromkasten oder Verteilstelle für digitale Informationen. Nicht in der Funktion an sich, sondern in seiner Oberflächengestaltung. Und hier auch nicht in Sachen Malerei oder Typografie sondern mehr wegen des sprachlichen Inhalts. Aus und Vorbei. „Die

Feierstunde?

Justitia ist von alters her die Personifikation der Gerechtigkeit, die mit Symbolen der Wagge oder ähnlichem in Kunst und Öffentlichkeit dargestellt wird; nur das Justitia heutzutage einen schweren Stand hat, denn fast jeder zerrt arg an ihr und insbesonders die

Think

Wie gehe ich mit diesem appellativen und analogen und unmessbaren Zeug eigentlich um, nämlich der Aufforderung zum Denken als Selbstzweck, das quer über den Bürgersteig geschrieben ist. THINK. Zugegebenermaßen bin ich fast wegen der Aufforderung ein bißchen verstört. Ich!? Bin

Intimität

Heute Mittag bekomme ich wieder diese Bilder per Livestream. In einer spärlich beleuchteten Raum, geradezu eine Höhle, passiert es, es wächst und verändert sich etwas. Es ist eine Art Peepshow in meiner Küche. Das zu beobachten ist ungeheuer spannend und

Machen Sie sich auf die Reise

Wie reagieren wir eigentlich, wenn das große Fressen bei unseren Liebsten beginnt. Die Boucherie Bacul auf dem diesjährigen Welttheater der Straße in Schwerte versuchte es erst gar nicht mit den Antworten, sondern arbeitete, zerlegte, verteilte und verkaufte ganz nach klassischer

Alles flüchtig und verhuscht

Alles flüchtig und verhuscht; vom kanadisch-iranische Blogger und Aktivist Hossein Derakhshan fand ich auf „Zeit online“ unter dem Titel „Das Internet, das wir bewahren müssen“ einen sehr lesenswerten und Beitrag über die, der Bequemlichkeit geschätzte, Welt des Social Media und

Danke Mark, danke!

Dank Deiner Erfindung bin ich im Bilde, immer im Bilde. Ich weiß, das das Containerunternehmen seine Sammelbehälter dort und dort plaziert hat und überhaupt alles weitere aus dieser wirklich interessanten und aufregenden Branche. Und noch viel mehr. Ich weiß es

Irgendwie passt das zusammen

Irgendwie passt das zusammen – der verzweifelte, wenn auch ironische, Versuch autonom zu leben und dann doch als Sonderling geoutet zu werden und zu sein – und das ich immer wieder und irgendwie immer häufiger in meinem Postfach finde: „XY

Wir müssen reden

Es gibt viele Situationen, die mit den Worten beginnen: Wir müssen reden. Das ist eine Willenskundgabe, eine Absichtserklärung, eine klassische Szene im Beziehungsfilm. Und idealerweise geht der Andere auf diesen Wunsch ein. Das könnte man dann als Kommunikation, die eben

Great Deal: Ukraine

„Gebt, was Ihr möchte“, stand auf dem Schild eines Menschen am Straßenrand in der großen ukrainischen Stadt, der, global aufgestellt natürlich, seine Schilder in mehreren Sprachen gemalt hatte. Auch auf Deutsch. Nun ist das mit der Hilfe natürlich so eine

Mein ehemaliger Hund

„Wir haben schon einige tolle Einsendungen für unser Metropole Ruhr Reiseherbst Gewinnspiel erhalten, die wir Euch nicht vorenthalten wollten. Noch bis zum 20. September könnt Ihr uns ein Foto Eures Hundes schicken, das ihn bei seiner liebsten Freizeitbeschäftigung zeigt. Gewinnen,

Interessiert mich nicht

Peter Glaser hatte ein Hundebild gebloggt, das im Kopf vieler Menschen sicherlich zweideutige Assoziationen auslösen könnte. Mit Verweis auf Loriot hat er das Bild mit Schwanzhund betitelt. Facebook – das ist doch die Firma mit dem „Interessiert mich nicht“-  fand

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