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Duisburg, Karl-Lehr-Straße

Es gibt keine Zufälle. Da steht am Tunneleingang in der Karl-Lehr-Straße in Duisburg auf einer Plakatwand „Die Welt war noch nie so unfertig. Gib Ihr Biß.“ Was relativ harmlos als Werbesprüchlein daherkommt, kommt an dieser Stelle einer Provokation gleich, denn

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Die unmögliche Kulturhauptstadt

Nachdem 2010 mit mehr oder weniger Blessuren zu Ende gegangen ist, ist nun im Klartext Verlag unter dem Titel „Ruhr.2010 – Die unmögliche Kulturhauptstadt“ noch eines der vielen Rückblick-Bücher erschienen. In dem 240-Seiten starken Buch werden noch einmal alle Projekte

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Für Ruhries. Zum Glück

„Eigentlich reicht’s ja jetzt mit Kulturhauptstadt-Büchern. Dachten wir jedenfalls. Doch dann brachte Guntram Walter seinen Fotoband „Hömma Kunst“ heraus. Der ist zwar nicht ganz billig, wirft aber dafür einen herzerwärmend eigenwilligen Blick auf das Jahr 2010. Fazit: Wir Ruhries haben

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The Ruins of Detroit

Es sind die Bilder eines menschenleeren Landes, deren Bewohner allenfalls noch hinter z.T funktionierenden Straßenbeleuchtungen vermutet werden können – ein leeres Land in vielfacher Hinsicht. Yves Marchand and Romain Meffre dokumentieren in diesem Buch ein 2005 begonnenes Projekt, das sich

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Hömma Kunst

Postindustrielle Brachen, lieb- und leblose Einkaufszonen, missratene Kulturzentren, betongraue Straßenzüge und Brücken quer durch gewachsene Stadtviertel, dann wieder rätselhafte Formen und Figuren - auch auf historischen Gebäuden - das Ruhrgebiet ist und bleibt ein interessantes und zugleich rätselhaftes Fleckchen Erde.
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Weihnachtsgeschenke 5

„Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche hat auch dieses Jahr wieder untersucht, wie es finanziell so steht um Weihnachten. Das Ergebnis: Nicht schlecht. Optimistische Stimmung. Krise vorbei, das will bewiesen und gefeiert werden mit großzügiger Bescherung, etwa 300 Euro wollen die

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Der Landmarken-Man

Fällt die Metropole Ruhr mit dem Vorreiter Essen für das Ruhrgebiet am Ende des Veranstaltungs- mammutjahres jetzt (wieder) in eine Depression? Das ist noch nicht abgemacht. Jedenfalls Anstrengungen dagegen fand ich heute in Gelsenkirchen am Nordsternpark. Dort – unter einer

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O’s Reise, 22. – 23. Mai 2010

Im Rahmen der Ruhr 2010 gibt es das Theaterprojekt „Odyssee Europa“ – sechs Schauspiele zum Thema Odyssee im Zeitraum von 2 Tagen inklusive privater Übernachtung, Fahrt und Adventurepackage. Diese Odyssee im wörtlichen Sinne habe ich im Februar und März einmal

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Auf dem Weg zum Kulturhauptslum

Der Engel, diese leichtfüssige Gestalt, überbringt keine Nachrichten mehr, weder die von Bethlehem oder Golgotha, sondern sucht, sucht auf einer Müllhalde, vielleicht nach Nahrung, Ideen, Perspektive. Ich meine, das tut er bestimmt denn es bleibt ihm kaum etwas anderes übrig.

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Welche Kultur

Welche Kultur wollen wir  – jetzt wird diskutiert über Perspektiven. Interessant finde ich aber, das es gewissermassen ein oben und ein unten gibt: Kulturrat und Ruhr 2010 und Klub für lokale Feldforschung „Metropole ohne Kohle“ im Ringlokschuppen am 18.März in

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Der Trash der Kulturhauptstadt

Natürlich ist dies kein Trash im herkömmlichen Sinn. Unprojekte 2010 versammelt so etwas wie die Kulturhauptstadt 2010 von unten; abgelehnte und abseitige Projekte jenseits des Kulturbetriebes in bunter und keativer Mischung. Das Ganze liest sich schon gut – Beispiel: „Überall,

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Daisy hat Kultur

Nachdem mal wieder sich die Welt durch die Wucht der verschiedensten Infos aufzulösen begann, diesmal in Schnee, war es dann doch nicht so schlimm; jetzt schreiben sie wahrscheinlich alle "Daisy hat Kultur". Naja, dazu brauche ich kaum etwas zu schreiben
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Abgeschmückt

Die Ferien und die vielen freien Tage sind vorbei, gleich wird der Baum abgeschmückt. Auf dem Bild nebenan ist er noch ein seiner vollen Pracht zu sehen und jetzt widme ich mich der Kulturhauptstadt.

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Applaus!!!

„Als sie am 24. September 1966, mit einer Rede von Heinrich Böll, ihr Schauspielhaus eröffnete, hatte die Stadt Wuppertal 422.000 Einwohner. Wie ein großer weißer Kiesel strahlte der Neubau in der Schleife der Wupper und trotzte dem tristen Grau im

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Verkorkste Orte im Revier – Ein Rundgang im Vorfeld der Kulturhauptstadt...

Postindustrielle Brachen, lieb- und leblose Einkaufszonen, missratene Kulturzentren, betongraue Straßenzüge quer durch gewachsene Stadtviertel – auch wenn das Ruhrgebiet kurz davor steht, als Europas Kulturhauptstadt zu glänzen, existieren doch immer noch zahllose Standorte, die das Etikett „städtebauliche Problemzone“ mehr als

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