Rundgang 2018

Gerade lese ich auf meinem favourisierten Newschannel: "Sichte gerade mein visuelles Tagebuch vom Rundgang in der Kunstakademie von gestern. Diesmal wieder gute Arbeiten und sehr inspirierende Werke entdeckt. Hingehen lohnt sich. Ist noch wenige Tage geöffnet." Vielleicht auch weniger -

Über Kuratoren

Ich erschauere vor Achtung und Radikaltät einer Personengruppe, der die Wochenzeitung „Die Zeit“ in der Ausgabe 26/2017 einen Artikel unter dem Titel „Schafft die Kuratoren ab!“ widmete. Nein, das tue ich nicht wirklich, denn mir halt noch von einer meiner

Bauwagen der Demokratie

Am Bahnhof Düsseldorf-Bilk kniet dieses kleine Mädchen und zeichnet engagiert und liebevoll ein Traumhaus (?) ins Grüne. Dabei handelt es sich nicht um die zeitgemäße Werbung eines Baufinanzierers, sondern um Kunst am Beton. Was sein muss. Als Metapher. Und das

Ich bin Gott

„Ich werde der großartigste Jobproduzent sein, den Gott jemals schuf“, sagte Donald. Darauf Gott zu Donald: „Ich bin Gott“ und fährt fort „nein, das ist nicht und wird niemals so sein!“ Diese merkwürdigen Momente und Gedanken!

Sechzehn

Im November 2016 - mit der Wahl in den USA - hat sich der Widerspruch der Stadtgesellschaft deutlich manifestiert, die, wie die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ schrieb, permanent ein Land „jenseits der Metropolen mit Yogastudios und veganen Restaurants“ ignoriert hat. Denn

Kunst kann einen ganz schön fertig machen

Kunst kann einen ganz schön fertig machen. Gut, dass ich an einem Spätsommertag auf diesen Trip gekommen bin – es sonnt gerade diese Tage wunderschön – habe mich aufgemacht und bin an diesem Donnerstagnachmittag in den Dortmunder Hafen gefahren. Warum,

Menschen und Tiere

Darf man einen ausländischen Staatsmann heute noch in Verbindung mit Tieren bringen, entweder fotografisch oder literarisch? Das ist die wirkliche Frage an diesem Tag. Ich habe das an dieser mal gemacht und begebe mich auf juristisches Glatteis. Hinzu kommt in

Liebes- und Merkgedicht

Was soll ich nur dazu schreiben – zur Staatskrise wegen Literatur. Nein, solidarisch gemeinte Slogans (wie #JeSuisBöhmermann) sind nicht meine Welt. Da schreibe ich mir lieber selber etwas – siehe oben. Und vielen Dank noch an Heinrich H. und Georg

Bullshit-Konferenz

Im Sinne der immerwährenden und stetigen Arbeit am Kunden sind immer Hinweise auf örtliche Gegebenheiten extrem wichtig. Das hätte vielleicht mein Beitrag zur Plakatkampagne in Paris, nämlich von Künstlerbildern, die sich einmischen, gegen die Bullshit-Konferenz, sein können und wenn wir

Bewegungsapparat

Gestern stieß ich auf diesen aussagefreudigen und rätselhaften Aufkleber. Nun, das kann viel sein und das später dann entwickelte Foto zeigte erstaunlicherweise eine besondere Vielfältigkeit. Da ist rechts eine Straßenbahn im Bild, der man natürlich ganz unproblematisch das Subjekt Bewegungsapparat

Großstadtrauschen

Gerade finde ein verbal leises Großstadtrauschen an einer Brückenmauer. „Never buy a dog with your girlfriend“, heißt es dort. Es ist wohl, was es ist, ein Beziehungsdrama, das sich mit Spiegel und roter Schrift, respektive Lippenstift, ausdrückt. Das ist die

Der Künstler als ideales Arbeitsmodell westlicher Ökonomien?

Eigenbrötlerisch, kompromisslos, gesellschaftskritisch, arm, aber glücklich und voller Selbstachtung – das war einmal. Das Klischee des weltfremden Künstlers ist passé. Wer sich heute noch für eine künstlerische Laufbahn entscheidet, sollte Begriffe wie Elfenbeinturm und Kompromisslosigkeit genauso aus seiner Mindmap streichen

Welttag von etwas

Heute ist wieder ein Welttag von etwas. Neulich war Weltvegantag, heute ist Welttoilettentag. Ich steuere ein paar differenzierte Signaturen zum Ort bei. BilderBilder#1#2#3#4#5#6#7#8#9#10#11#12#13#14#15#16

Nochmals Spielen

Ja, ich weiß, ich habe dieses Bild schon einmal benutzt. Aber ich finde es gut und zwar in vielfacher Hinsicht, denn es sagt viel über das Spielen aus. Als mittlerweile Externer möchte ich aber weiter der Weltmeisterschaft für spielbare Architektur

Nach der Kontemplation

Nach der Kontemplation das Spiel – was gerade in Witten im Bethaus der Bergleute im Muttental eine Parallelität hat – nun beginnt die Einkleidung, die Exploration, die Vergatterung. Aber ist es dann noch Spiel, in seiner ursprünglichen Art des Spontanen

72hour interactions – Kontemplation

Heute lief mir eine Frau mit einer City-Bag über den Weg, die den Schriftzug "TIME", also Zeit haben oder Zeit mit sich tragen, trug. Alle Achtung für diese schwierige Form der Philosophie, die ganz in sich ruht und auch mit

72 hour interactions

Ich habe mich auf ein Experiment „72 hour interactions“  eingelassen, habe mich beworben und jetzt bin ich dabei – im Team Wetter, genannt „Better Wetter“ In Witten, nächste Woche, stellen sich die Teams einer großen Herausforderung: In nur 72 Stunden

1. Mai

Jawohl, Weiland Gottliebtsusi Biedermaier hat recht. Der 1. Mai ist ein Lob des synapsenbeglückenden Unfugs, der horizontliebenden Unruhe und des freien Unkrauts, jenseits der einschnürenden Festredner und Rot-Fahnenträgern. Amen. So auch auf dem Bochumer Rundlauf. Und dann kommt der 2.

Gestern in der Akademie

Es heisst doch so schön, das das Glas halb voll ist oder auch halb leer. Je nach Sichtweise und Standpunkt. Im Sinne einer Transferleistung gilt das natürlich auch für den Mülleimer oder Papierkorb, wobei in dem nebenstehenden Bild natürlich nach

Nein, das ist Kunst

Bei dem amerikanischen Dichter und Philosophen Ralph Waldo Emerson finden sich die folgenden Zeilen: „Sei nicht zu schüchtern und zaghaft in deinen Handlungen. Das ganze Leben ist ein Experiment. Je mehr Experimente du anstellst, desto besser. Und was ist, wenn

Matena-Tunnel

In der Tradition alter Postkarten, die einst Baudenkmäler und Bauwerke rühmten, steht diese kleine, aber traurige Bilder- und Traumgeschichte. Auch ein Beitrag zu den an Brüchen, Nischen, Gemengelagen und produktiven Missverständnissen reichhaltigen Kulturlandschaft im Duisburger Norden. Und natürlich der von

„Tangentiale“ – Ausstellung des BBK Düsseldorf

Zur Eröffnung der Ausstellung am 26. Mai 2013, 11:00 Uhr im Kunstraum Gewerbepark-Süd, Hofstraße 64, 40723 Hilden, lädt das Kulturamt Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Ausstellende Künstlerinnen und Künstler: Sabine Clemens, Mechthild-Debbert-Hoffmann, Jutta Gerold, Dieter Heinen, Mauga Houba-Hausherr, Anja

International Street Photography Awards

Ich nehme gerade am International Street Photography Awards 2013 teil und deswegen würde ich mich freuen, wenn Ihr für mich voten könntet. http://fotoura.com/2013/02/guntram-walter/

Photography

Die rückblickende Betrachtung, herausgelöst aus dem direkten Erlebnisprozesses, fördert immer wieder interessante Dinge zutage, die scheinbar vergessen oder als nicht wichtig betrachtet worden sind.So bekommt ein Zeitraum ein ganz anderes und neues Gesicht und Aussehen. “Photography” ist so ein Zeitraum

Feierabendgespräch: Stadtlandschaft 903

Dieter Jandt und Guntram Walter stellen ihren Außenblick auf Duisburg vor. „Wo man in der Regel als Tourist, als Ortsunkundiger nicht hinkommt, wird es erst richtig interessiert.“ Das sagt Guntram Walter in einem Fernsehbeitrag in der Lokalzeit Duisburg über sein

Stadtlandschaft in 3Sat

Mit einem WDR-Team bin ich im Juni 2012 auf den Spuren meines Buches „Stadtlandschaft 903“ in Duisburg unterwegs gewesen. Dieser Beitrag wird, nachdem er in der Duisburger Lokalzeit gelaufen ist, nun im „Ländermagazin“ auf 3Sat am 25.08.2012 ab 15:15 Uhr

Zwei/2

"Zwei/2" ist der zweite Teil eines Kunst- und Fotoprojektes über den Zusammenspiel von Mensch und urbaner Landschaft. Der erste Teil "Zwei" findet sich hier. Guntram Walter: Zwei/2 80 Seiten, vierfarbig, 33×28 cm, gebunden, print-on-demand ISBN 978-3-942974-19-6 Auch als eBbook im

Eins/2

"Eins/2" ist der zweite Teil eines Kunst- und Fotoprojektes über den Zusammenspiel von Mensch und urbaner Landschaft. Der erste Teil "Eins" findet sich hier. Guntram Walter: Eins/2 80 Seiten, vierfarbig, 33×28 cm, gebunden, print-on-demand ISBN 978-3-942974-20-2 Erkrath 2012 Auch als

Abwechselung beim Einkaufen

Jetzt gibt es endlich Abwechselung beim Einkaufen in Oberhausen, denn an der Kasse kann ich nun mit heimatlichen Zahlungsmitteln agieren und muß nicht auf die amerikanische Leitkultur in Sachen bargeldlosen Zahlens zurückgreifen. Demnächst geht das wahrscheinlich auch komplett in Plastik,

Kohle für alle!

Nicht nur Oberhausen ist pleite. Geld gibt es nie genug. (Einwurf: Doch, gestern gab es 529 500 000 000 €) Lässt sich das nicht mal ändern? Wäre es nicht schön, die Kontrolle über das Geld zu gewinnen? Könnten wir nicht

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