Ruf mich nicht an!

Heute morgen bin ich schon beim Zeitunglesen beschimpft worden. Was für ein schöner Tagesanfang. Es zieht mich aber gar nicht runter, denn ich stehe zu meinem Laster, denn ich telefoniere noch. Und zwar gerne. Und so sind solche Sätze  –

Lesen

Das war einmal  – das idyllische einsame Lesen, das Begreifen und Stolpern über Worte, ohne seine eigene  Verständnislosigkeit sofort im Diskurs mit der sozialen Masse einer Erklärung zu unterziehen. Auf Deutschlandradio Kultur gibt es einen interessanten Beitrag mit dem Titel

Die neue Lesekultur

Lesen ist eine systematische Zeichenerkennung anhand eines gelernten und dauerhaft trainierten Hell-Dunkel-Schemas, allzeit beliebter Gegenstand der Bildungspolitiker, besonders wenn es um neue Medien geht. Wenn ich allerdings diese Definition nehme, spielt eigentlich ein Oben und Unten von Zeichen und Mustern