Bottrop – Die Stadt mit der letzten Kohle

Bottrop ist - wie der Geierabend mal meinte - die westlichste Stadt Polens oder die östlichste der Niederlande. Im Jahre 2018 ist das aber anders, weil es neue und andere Themen in der Öffentlichkeit gibt. Dann nämlich endet hier mit

Der Adler ist gelandet

Keine Ahnung ob das Ding so heißt, aber irgendwo assoziiere ich Militärmaschinen mit aussagekräftigen Namen wie z.B. Adler. Aber wahrscheinlich steht irgendein da nur Film Pate. Hier nun in Bochum stehe ich vor den Resten eines derartigen Gebildes namens Flugzeug

Ausstellung: Das Zeitalter der Kohle

Unter dem Wiegeturm vor der Kokerei Zollverein ist die Leistungsschau der Industrietechnik aufgebaut. Auf neu terrassierten Schotter stehen Stempel, Schrämladerkopf, etc. – industrielle Kohlestahlkolosse allenthalben, verrostet, verstummt, museal. Willkommen deswegen in Dingskirchen. So heißt der neue Asterix in Ruhrdeutsch. Darum

Über Bettendichte

Ein jeder wird mir zustimmen, wenn ich sage, das die Bettendichte – was für ein Wort – auf dem Foto dieses Artikels recht hoch ist. Das gilt natürlich insbesondere für Mehrstockbetten wo der zur Verfügung stehende Raum optimal ausgenutzt wird.

Die Wa(h)re Fortschritt

Endlich kann ich jetzt einkaufen ohne zu reden! An der Kasse zum Beispiel. Denn das ist out. Herumstöbern im Laden, ereignisarm und zielorientiert. Willkommen im Autistenland, des pragmatischen stoischen Zugreifens und Zueignens von Dingen gegen Geld. Willkommen im App-gesteuerten Amazon

Ausstellung „neueheimat.ruhr“

neueheimat.ruhr ist eine themenbezogene Plattform für Fotografie und ganze Serien von Bildautoren. Sie zeigt die Entwicklung der multikulturellen Gesellschaft im Ballungsraum der Metropolregion und spiegelt die Normalität, aber auch die Spannungen im Alltag wider. Das Alleinstellungsmerkmal der Region Ruhr ist

Kohle machen

Hans-Olaf Henkel hat in einem Artikel auf Zeit Online recht. Denn das Finden einer echten Wahlalternative jenseits des Mainstreams des „Never change a running system“ ist schwierig. Allerdings teile ich nicht seine Haltung einer Wahlverweigerung, die daraus resultiert. Ich dagegen

Suburbia

Im Januar 2017 erreichte mich eine Email des Ensemble Ruhr, das, wie in den Jahren zuvor, sein Musik- und Kunstprojekt „Die sieben letzten Worte an sieben Orten“ an verschiedenen Orten spielen wollte. In der Email las ich: “Kennen Sie einen

Suburbia

Mein grüner Ort ist kein grüner Ort. Das wäre zu langweilig und zu eindimensional. Mir fallen eher Parallel- und Suborte der Mobilitätsgesellschaft ein. Was wäre da naheliegender um an die Orte zu gehen, die das darüber liegende halten und stützen,

Glück

Irgendwann sprühte jemand den Schriftzug "Glück" an die Wand im Tunnel an der Matenastraße in Duisburg. Ich finde ihn schon auf meinen Fotos von 2013 und er ist in diesem Raum schon recht wunderlich; vielleicht weniger, wenn man das Erklärungsschild

Auf diese Zukunft

Die vollständige Rückkehr der Trinkhalle respektive des Tante-Emma-Ladens steht kurz bevor. Denn im Zuge eines gesellschaftlichen und individualistischen Me-First verschwinden derzeit immer mehr frei verkäufliche Waren in die Glasvirtrinen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sperrte ein Supermarkt nach Seriendiebstahl Steaks

Das Gegenteil von Grau

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés

Meister Yoda solls richten

Ich war schon auf dem Rückweg am Samstag in der Essener Gruga. Es war kalt und plötzlich sah ich ihn. Meister Yoda stand da am Wegrand unter einem Baum und ließ sich geduldig fotografieren. Meister Yoda, dieser legendäre Jedi-Meister und

Zeit-Räume Ruhr

Das Ruhrgebiet ist eine Region im Wandel. Die anhaltende wirtschaftliche und soziale Veränderung stellt seine Bewohner vor die Frage: Wo kommen wir her und wo wollen wir hin? Vor diesem Hintergrund will das vom Institut für soziale Bewegungen und von

A40

2010 und 2014 gab es im Ruhrgebiet ein großen Kunstprojekt, das sich „B1 | A40 – Die Schönheit der großen Städte“ nannte. Markus Ambach rief mit Künstlern dazu auf, Menschen an Orte zu locken, die vielen sonst zu laut und

Grüne Orte gesucht

Vor zwei Jahren war ich mal fotografisch mit dem Ensemble Ruhr unterwegs, das sich mit dem Projekt "Die sieben letzten Worte an sieben Orten" als Kammerorchester aus dem Ruhrgebiet mit Veränderungsprozessen in dieser spannenden, sich wandelnden Region befasst. Im März

Nacht der Fotografie

Vor der Glasfassade des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen findet sich auf der Wiese zur Rheinelbestraße hin ein kleines historisches Schild, das den geographisch exakten Standortes des heute nicht mehr sichtbaren Schacht 6 der ehemaligen Zeche Vereinigte Rheinelbe und Alma ausweist. Auf diesem

Das Oberhemd

Zum Feiertag allgemein – Geburtstage, Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen Weihnachten, Ostern, Pfingsten u.a. –  gehört damals wie heute das weiße Oberhemd. Gestärkt. Gebügelt. Frisch. Wie neu und schweißrandfrei. Man hat natürlich mehrere im Schrank. Für den Fall des Falles. Nur, das der

Sperrzone

Niemandsland, ein Stück Erde ohne definierte geografische Bezeichnung. Hier treffen Gestrandete ein, „Reisende“, deren Reise unausweichlich war. Sie haben ihre Heimat verlassen. Sie landen in der scheinbaren Ödnis, einer Szenerie des Verlorenen, einer Station im Nirgendwo. In einer Landschaft treffen

GE – ein Stadtspaziergang

In der Wochenzeitung “Die Zeit” las ich, das der Schriftsteller Thorsten Nagelschmidt abgetörnt ist von der Meinungshölle auf Bewertungsplattformen und das er es befreiend findetsich naiv auf einen neuen Ort einzulassen. Dem stimme ich ohne Einschränkungen zu, denn Bewertungsplattformen sind

Emscherkunst

Vom Besucherzentrum in der Innenstadt geht es erst einmal auf der Suche nach dem Fluß. Ich muß mich erst einmal in die orange Beschilderung eingeklingt haben. Dann läuft es. Aber bis zum Fluß ist es noch ein weiter Weg. Ab

Die Messe

Die Heilige Messe ist der in der römisch-katholische Kirche gebräuchliche Name für den eucharistischen Gottesdienst. Sie besteht aus zwei Hauptteilen: der „Liturgie des Wortes“ (Wortgottesdienst) und der „eucharistischen Liturgie“. Diese beiden sind eng verbunden und bilden eine gottesdienstliche Einheit; sie

Artscenico präsentiert: Die Messe

ein verstörendes und gleichzeitig unterhaltsames Ritual – dunkel, heiß, skurril und himmelhoch erdig. Wir werden eine surreale Messe erfinden und zelebrieren, die sich einer klaren Zuordnung verweigert. Das rauschhaft-sinnliche Erlebnis steht im Mittelpunkt dieses Tanz- und Performance-Stücks. Im Raum entstehen

Rock und Pop im Pott

Vielleicht hat es 1958 in ähnlicher Weise wie auf diesem Bild hier in Essen ausgesehen als Bill Haley and His Comets unter Begleitung von über 200 Polizisten in der Grugahalle spielten. Oder bei den Internationalen Essener Songtagen 1968. Wie auch

Glücksorte

Zuerst lag vor – zumindestens in meiner Wahrnehmung – der Buchtitel „111 Ort, die man im Ruhrgebiet gesehen haben muß“. Ein gutes und schönes Buch, wenn aber eine ganze Reisebuchreihe dann so heißt, bekommt die Einzigartigkeit und Exklusivität einige Risse.

Bilder von Schlafen und Erwachen

Auf die botanische und symbolische Einordnung der Kirschblüte habe ich bereits an anderer Stelle in diesem Blog hingewiesen und im Rombergpark in Dortmund konnte man heute im Rahmen des ersten Kirschblütenfest dazu verschiedenste poetische Bilder sehen. Die Künstlergruppe artscenico brachte

Kirschblütenfest im Rombergpark

Die botanische und symbolische Einordnung der Kirschblüte findet sich bei Wikipedia. Aber darüber hinaus gibt es immer noch eine individuelle Fantasie. Hier wird am kommenden Sonntag, den 10.04.2016, die Künstlergruppe artscenico ansetzen und mit einer Performance das Kirschblütenfest im Rombergpark

Ruhr 1952

Anfang der 1950er-Jahre war das Ruhrgebiet noch jenes einzigartige Labyrinth aus Werksanlagen der Schwerindustrie, Eisenbahntrassen, Kanälen und zersiedelten Großstädten, das der amerikanische Journalist Max Ascoli 1949 unter der Überschrift “Industrial Jungle: the Ruhr” beschrieben hatte. Die kürzlich vom Regionalverband Ruhr

Das freie Leben

In der Zeitung vom Samstag lese ich heute – oh, ich bin schon wieder so ein bißchen aus der Zeit gefallen – das sich der britische Premierminister dafür eingesetzt hat, Tampons und Binden zum Thema eines EU-Gipfels zu machen. „Er

Der Frisör im Stehen

Die Neuigkeiten rund um die Uhr reißen nicht ab; dazu Kaffee, Bockwurst, Sol-Eier, Wetter und anderes. Ich kenne ein Büdchen, das diverse Ginsorten und Tonic Addons vorrätig hat. Andere werben statt mit Vormann-Doppelbock und Fiege Helles mit Moet & Chandon.

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