2017

Annäherungen und Berührungen

Man kann mit ganz großen erstaunten und fragenden und traurigen Augen gucken oder vielleicht schallend lachen über dieses Fleckchen Erde Deutschland wie Rolf Dennemann es in der Performance "Mondnacht" macht. "Mondnacht" ist eine düstere und fragende Romantik - ein kurzes

2017

Böse

Ich möchte nicht mit Kim Yung-un frühstücken! Oder doch? Nein! Auch nicht mit Charles Manson. Oder wer wäre da aktuell sonst noch zu nennen? Gucke dazu gleich mal ganz analog in die BILD-Zeitung. Denn ähnlich wie bei Dantes "Göttliche Komödie"

2017

Zahltag

Eigentlich wollen alle nur leben. Und gut. So einfach ist das. Die Omas im Stück "Die Nacht der fliegenden Messer" von artscenico kassieren die Rente ihrer toten Mütter und auch ihre Welt ist bereits auf den Horizont des Zehners geschrumpft.

2017

Derniere FischBAR

Das wars. Aus und vorbei. Nicht nach anderthalb Stunden sondern nach 6 Jahren. Und das ist nicht Cage mit seiner Minimalmusik und dem TON. Hier geht es um die FischBAR, ein Theaterabend im Depot in Dortmund, ein Objekttheater mit ungewissem

2016

Sperrzone – ein Tanz- und Theaterprojekt

Sperrzone ist ein vielfältiges Wort, ist ein Tanz- und Theaterprojekt zum Thema Flucht und Heimat. Im Niemandsland, ein Stück Erde ohne definierte geografische Bezeichnung treffen Gestrandete ein, „Reisende“, deren Reise unausweichlich war. Sie haben ihre Heimat verlassen. Dieses Niemandsland ist

2016

Sperrzone

Niemandsland, ein Stück Erde ohne definierte geografische Bezeichnung. Hier treffen Gestrandete ein, „Reisende“, deren Reise unausweichlich war. Sie haben ihre Heimat verlassen. Sie landen in der scheinbaren Ödnis, einer Szenerie des Verlorenen, einer Station im Nirgendwo. In einer Landschaft treffen

2016

Die Messe

Die Heilige Messe ist der in der römisch-katholische Kirche gebräuchliche Name für den eucharistischen Gottesdienst. Sie besteht aus zwei Hauptteilen: der „Liturgie des Wortes“ (Wortgottesdienst) und der „eucharistischen Liturgie“. Diese beiden sind eng verbunden und bilden eine gottesdienstliche Einheit; sie

2016

FAQ

Ende letzten Jahres habe ich bei einer Erkenntniserhebung mitgemacht. Man wollte etwas über mich im allgemeinen wissen. Selbstverständlich anonym. Nachzulesen sind die Fragen zum Thema „Diskussionskultur, Werte und Rituale“ noch hier. Das Kölner DRANGWERK hat nun ein Theaterstück daraus gemacht.

2016

Bilder von Schlafen und Erwachen

Auf die botanische und symbolische Einordnung der Kirschblüte habe ich bereits an anderer Stelle in diesem Blog hingewiesen und im Rombergpark in Dortmund konnte man heute im Rahmen des ersten Kirschblütenfest dazu verschiedenste poetische Bilder sehen. Die Künstlergruppe artscenico brachte

2016

artscenico trifft Publikum trifft Künstler

Im Jahr 2016 besteht artscenico künstlerisch 25 Jahre. 25 Jahre Innovation und Kontinuität, künstlerische Unabhängigkeit, Kooperationen mit Künstlern aus allen Bereichen, 25 Jahre internationale Projekte. artscenico, langjähriger Partner des www.depotdortmund.de, lädt traditionell zu einem Abend, an dem Publikum und Künstler

2015

Können Sie Pommes?

Wer das Ruhrgebiet verstehen will, muss an die Bude - oder in die Kneipe: Über Bottroper Schlemmerplatte und Schimanskiteller lernt man das Revier lieben. Sind Sie fit in Kiosk-Kulinarik? Das schreibt die Zeit hier. Aber, was soll das mit dem

2015

Machen Sie sich auf die Reise

Wie reagieren wir eigentlich, wenn das große Fressen bei unseren Liebsten beginnt. Die Boucherie Bacul auf dem diesjährigen Welttheater der Straße in Schwerte versuchte es erst gar nicht mit den Antworten, sondern arbeitete, zerlegte, verteilte und verkaufte ganz nach klassischer

2015

Akte Beckett

Zwei Menschen in ständiger Bewegung, eine Auferstehung aus Plastiksäcken, und ein sich dorthin wieder Begeben zur Ruhe; die Absurdität von Bewegung, Begegnung und Aktion macht diesen spannenden Theaterabend aus. Anlässlich des 25. Todestages Samuel Becketts widmen sich der Choreograf und

2014

54. Stadt – Das Ende der Zukunft

"Passt auf, wovon ihr träumt!" Das stand auf den Baumwollbeuteln, die vor Beginn der Veranstaltung im Ringlokschuppen Mülheim mit Wasser, Apfel und süßer Waffel - gewissermaßen auch als Überlebenspackage - ausgeteilt wurden. Man weiß ja nie. Man befindet sich in

2014

Fliegen wollen

Das Alter Ego des Erfolges, das sich selbst sein anderes Sein nicht gönnt - schliesslich geht es hier um ein Rennen und Wettbewerb von Flugmaschinen - hat große schwarze Engelsflügel - warum denn müssen die immer weiß und rein sein

2013

Heimat surreal

Mit dem Begriff Heimat lässt sich im Ruhrgebiet ja so einiges anfangen. Bei der Kombination mit dem Adjektiv "surreal" beginnt es dann etwas komplizierter zu werden, denn plötzlich verschwindet alles Gradlinienige und Klare im Nebel der Vorstellungswelten. "Heimat surreal" war

2013

Papierflieger, Luftschlösser und Goldfische

Nachdem ich 2012 mit der Titanick beinahe untergegangen war - 2011 war es ähnlich - war in diesem Jahr auf dem Welttheater der Straße in Schwerte Wasser ferner denn je. Und so wurden Papierflieger, Luftschlösser und Goldfische nicht ihrer Daseinsillusionen

2012

Protest als Kunst

Es ist sehr leicht gegen (fast) alles zu sein, und noch leichter seit dem es Facebookapplikationen gibt, die den Protest in ein "Gefällt mir" gießen, was aber letztendlich nur ein Jasagen und nicht ein wirkliches Neinsagen ist. Jetzt widmete sich

2012

Der Anfang wird das Ende sein

Das es nach dem Gruß aus dem Möbelhaus auch andere und damit auch aktivere Formen des Liegens gibt, konnte am vergangenen Samstag im Rahmen der Dortmunder Museumsnacht vor und im Dortmunder U, bespielt von der Dortmunder Gruppe artscenico, besehen werden.

2012

Die Suppe ist aus

Diesen Ruf hätte man am Samstag abend Essen-Steele hören können nach Abschluß der Vierversionen-Tournee der "Dorforgien" von artscenico. "Die Suppe ist aus"! Aber manchem Zeitgenossen, kam das akustische Ende ("The Dorf" unter der Leitung von Jan Klare) nicht schnell genug

2012

Unser Dorf

Das verbale und akustische Alleinstellungsmerkmal "UnserDorf" ist das Kennzeichen einer dörflichen Gemeinschaft, die sich gewissermassen in einer Werbe- und Verkaufsveranstaltung in diesen Tagen an verschiedenen Plätzen und Orten im Ruhrgebiet vorstellt. Nur, das es nichts, außer Gemüsesuppe, zu kaufen gibt.

2012

Das Symbol des Stofftuches

Das Symbol des getragenen und bedruckten Stofftuches findet sich vielfältig in und während geschichtlichen Ereignissen von Revolutionen bis zu wettkämpferischen Veranstaltungen, auch Olympia genannt. Die Fahne markiert den Einzug, eine Zäsur, einen Anfang. Auch bei der Theaterperformance "Dorforgien", wie sie

2012

Die Welt ist Klang

Die Welt ist Klang und das ist, als gute Alternative zum sterilen Konzertsaal, am besten natürlich in und an alten Industriegebäuden mit ihrem hohen Eisen- und Stahlanteil festzustellen und zu beweisen. Hier steigt man dann ganz schnell in die "Welt

2012

Morgens um sieben

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung, dachte sich auch die Künstlergruppe artscenico und lud unter dem Titel "Zeremonien" am Tag des Friedhofs morgens um sieben auf den Dortmunder Hauptfriedhof. Eine anderartige Friedhofsführung entdeckte seltsame Gestalten, die dort

2012

Übergänge – Rites de Passage (Rituale I)

Rituale bestimmen das  Leben, nicht nur bei großen Ereignissen wie Geburt, Hochzeit und Tod leiten uns zeremonielle Handlungen. Auch im Alltag ist das Ritual Wegbegleiter und bestimmendes Element im Umgang mit den Mitmenschen. Händeschütteln, Kaffeekochen, Autowäsche – es gibt kleine

2011

Nymphen, schwimmend

Mit "Nymphen am See" der Dortmunder Theater- und Künstlergruppe artscenico e. V. ist im Rahmen der Dortmunder Theaternacht die Kunst und Poesie in das Areal des ehemaligen Stahlwerkes Phoenix-Ost in Dortmund-Hörde eingezogen. Der See und das Wasser wurden von Chor

2011

Der Apfel

In einer aktuellen Werbung heisst es sinngemäß - wann ist der Mann ein Mann? Das ist eine schwierige Frage und vielleicht nur provokativ wie folgt zu beantworten: (...) wenn er eine Apfel isst (...) - und ich ergänze, den ihm

2010

Auf nach Steele

Am vergangenen Freitag war im Steeler Carrée in Essen-Steele die Premiere eines ungewöhnlichen Tanz-, Theater und Performanceprojektes mit de,m Titel „Kein Wasser runterschütten!“. Heute abend ist die letzte Aufführung, es lohnt sich auf jeden Fall und im folgenden einige Bilder