Büro für Vieles https://www.gunwalt.de/blog Fri, 21 Jul 2017 18:46:11 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8 17709097 Fritzlar https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/fritzlar/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fritzlar https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/fritzlar/?pk_campaign=feed&pk_kwd=fritzlar#respond Thu, 20 Jul 2017 17:31:05 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=13026 ]]> Allgemein bekannt sein dürfte der Spruch „Lügen, das sich die Balken biegen“. Als Kind des öfteren gehört genau wie den mit den kurzen Beinen. Aber die schiefen und gebogenen Balken verfolgten mich heute auf Schritt und Tritt im hessischen Städtchen Fritzlar, wo ich um die Mittagszeit Einkehr gefunden hatte in der Pizzeria Taomina. Welch ein schönes Wort Einkehr, das den wahren Wert der Konstante ‚t‘ wie Zeit in Bezug auf das sich leerende Weinglas und meine immer drängenderen Frage nach meinem bestellten Mahl außen vor ließen. Und mit jeder positiv mitgeteilten Antwort des ‚bald‘ schien das mittelalterliche schiefe Gebälk der Stadt mir sympathischer zu werden. Ich verstand. Genau. Die Stadt und die Lügen und nicht nur in der Geschichte. Genau wie nebenan. In der evangelischen Minoritenkirche fand ich später im Gottesdienstraum einige dieser in Stein gehauenen Weltkriegsdevolotionalien in 4×3 Meter. Vaterland und Ehre kommen noch oben drauf. Und wieder ist da dieses Knarren im Gebälk. Seltsam?

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Basdorf https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/basdorf/?pk_campaign=feed&pk_kwd=basdorf https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/basdorf/?pk_campaign=feed&pk_kwd=basdorf#respond Tue, 18 Jul 2017 16:32:48 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=13024 ]]> Das Maislabyrinth in Basdorf öffnet um 11 Uhr. Ich bin an der Kasse Zweiter. Dann mal los in die Rätselwelt der ungekannten Wege und des verlorenen Überblicks. Um 11:04 Uhr ist in der Familie vor mir – bestehend aus Oma, Opa und Enkelin – bereits der Kaffee offen. Man hört den genervten Ausruf einer alten Frau: „Warum stellen die hier denn keine Schilder auf.“ Tja, gute Frau, da müsste man eigentlich nur genau hinschauen. Denn außer einigen Sackgassenschildern findet man diverse Lehrtafeln, die im positivistischen Sinne einem die Vorteile einer intensiven Landwirtschaft nahe bringen wollen und für die Maisanbau natürlich ein treffendes Beispiel ist. Aber kein Wort zu Ökologie, Pflanzendiversität und Landschaftsverbrauch durch Energiepflanzenanbau. Und ein grinsendes Schwein mit der Formulierung „Ran an den Speck“ gibt es auch noch. So gesehen hat die alte Frau natürlich recht. Die Schilder, die sie sucht, sollen Richtung Ausgang weisen. Und ich hinterher. Schnell.

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Offenes Casting https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/offenes-casting/?pk_campaign=feed&pk_kwd=offenes-casting https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/offenes-casting/?pk_campaign=feed&pk_kwd=offenes-casting#respond Fri, 14 Jul 2017 15:55:45 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=13010 ]]>

artscenico e.V. ist eine 1991 gegründete gemeinnützige Organisation zur Förderung und Durchführung kultureller Begegnungen und Projekte, regional, national und international. Die Arbeit konzentriert sich auf Aktivitäten, die Bereiche der Darstellenden Kunst mit anderen Kunstformen zu konfrontieren und so in einen neuen Kontext stellen. Mit orts-spezifischen Inszenierungen, Partizipationsprojekten, Symposien und Workshops, Interventionen im öffentlichen Raum und interdisziplinären Projekten entwickelt artscenico unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen und -formate – im Zusammenspiel von Natur, Kulturpflege und sozialer Partizipation.

Für das Jahr 2018 planen wir 4-5 unterschiedliche Projekte sowohl für die Bühne in- und outdoor als auch andere Formate. Die meisten Aufführungen werden finden in Dortmund und Umgebung stattfinden. Wir suchen: TänzerInnen, PerformerInnen, SchauspielerInnen und „Typen“

Sonntag, 30.7.2017 um 15.00 Uhr
Theater im Depot
Immermannstr. 29
44147 Dortmund

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Bitte nur Bewerbungen aus der Region Ruhrgebiet. In Ausnahmefällen berücksichtigen wir auch Mitwirkende aus ganz NRW.
Es handelt sich um verschiedene Produktionen. Für alle gilt: Flexibilität, Performance-Erfahrung und Engagement.
Wir planen unsere Besetzungen Ende 2017/Anfang 2018 bis April.
Besondere Fertigkeiten bitte angeben.
Vergütung, Arbeitszeiten und Verträge richten sich nach den jeweiligen Projekten. Die Projekte werden nur bei entsprechender Förderung umgesetzt. Anträge werden gestellt oder entwickelt.

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Wir Maschinenmenschen https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/wir-maschinenmenschen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wir-maschinenmenschen https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/wir-maschinenmenschen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=wir-maschinenmenschen#respond Tue, 11 Jul 2017 08:44:13 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=13003 ]]> Die „Roboter“ von Kraftwerk waren in ihrem Auftreten geradezu niedlich, bewegungsunscharf und (noch) arm im Geist. Dazu antiselbstlernend. Die Roboter von heute haben bunte Kleider mit Löchern an und stören ständig meinen Weg. Durch achtloses langsames Trippeln und plötzlich Stehenbleiben und dann demütig den Kopf auf einen Bildschirm senken. Der Herr PING hat gerade zu mir gesprochen. Mit seinem unendlichem Empfehlungsmanagement. PING. Um mein Leben zu verändern oder zu verbessern. Von irgendwo her. PING. Aus der Filterblase heraus, die mir langsam über den Kopf wächst. Denn wenn ich Sexspielzeug suche, bekomme ich auch zusätzlich Zigaretten empfohlen von den Avataren meiner Social Media-Freunden, deren selbstlernende Existenz ich bedingungslos auf Seite 524 der AGB und Nutzungsbedingungen zugestimmt habe. Kein Wunder also warum einer der Erfinder des iPhones vor seiner Schöpfung jetzt warnt. „Die suchterzeugende Wirkung sei fest in das Design der Gadgets hineingewoben, sagt etwa Tony Fadell“ und „obwohl sie doch eigentlich Kommunikationsinstrumente seien, dienten sie vor allem den Bedürfnissen des Einzelnen, seien Mittel der Selbstüberhöhung statt der Vernetzung.“ PING. Schon wieder. PING. Stopp jetzt. Halt. Gerade ist wieder etwas reingekommen. Die App „TooGoodToGo“ hat gerade noch eine Mittagessenportion für mich gefunden. Jetzt aber los …

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Tag des Kusses https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/tag-des-kusses/?pk_campaign=feed&pk_kwd=tag-des-kusses https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/tag-des-kusses/?pk_campaign=feed&pk_kwd=tag-des-kusses#respond Thu, 06 Jul 2017 15:56:17 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=13001 ]]> Gerade endet fast der Tag des Kusses. Das ist gut so, aber nicht das Küssen an sich, sondern das Brimborium drumherum, nämlich das verkopfte Schreiben rund um „spannende Fakten rund um den Kuss, Kuss-Klingelton zum Download und wissen Sie eigentlich, welcher Kuss-Typ Sie sind?“ Nein ich weiß das alles nicht. Ich nehme einfach mein Fahrrad und radle los – zur nächsten schönen zwischenmenschlichen Begegnung. Was viel schöner ist.

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Es gibt nix Gutes, außer Mensch tut es https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/es-gibt-nix-gutes-ausser-mensch-tut-es/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-gibt-nix-gutes-ausser-mensch-tut-es https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/07/es-gibt-nix-gutes-ausser-mensch-tut-es/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-gibt-nix-gutes-ausser-mensch-tut-es#comments Mon, 03 Jul 2017 22:01:13 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12996 ]]> „Ein feste Burg ist unser Gott“ ist ein Kirchenlied, dessen Text von Martin Luther geschrieben wurde. Auch die Melodie gilt als sein Werk, schreibt Wikipedia. Das Lied ist aber nicht nur eins der protestantischen Kirche, sondern die erste Strophe fügt sich wunderbar in eine ganze Reihe von Kampfliedern jedweder Coleur ein. Und die sind am kommenden Wochenende zu einem Wettbewerb mit ganz besonderen Fairnisregeln in Hamburg zu Gast. Und ein anderes dieser Lieder – derzeit noch in Textform – ging heute durch die Presse und darin vertreten die Formulierung „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“. Das soll, wenn alles gut läuft, demnächst in aller Munde sein. Wenn das nicht schief geht. Denn der große Pott zur Fütterung mit dem Zuckerwasser mit Isoglucose steht schon auf dem Herd und und man beginnt bereits ihn einzudicken. Alles wird klebrig. Servietten muss man noch zukaufen und dann fachgerecht entsorgen. All das erinnert mich irgendwie an die Märchenwelt der Gebrüder Grimm. Spielt „Der süße Brei“ nicht vielleicht metaphorisch auch in Hamburg? Und damit wäre ich wieder bei den Kampfliedern von oben. „Es gibt nix Gutes, außer Mensch tut es“ wäre dann so meine Hymne. „Töpfchen steh“ oder „Empört Euch“ – also, das ist so eine feste Burg. Amen!

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Ich mache mit https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ich-mache-mit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-mache-mit https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ich-mache-mit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-mache-mit#respond Thu, 29 Jun 2017 14:50:00 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12986 ]]> Ab morgen ist die Medizin- und Dopingindustrie der Welt zu Gast in der Stadt in der die Tour de France 2017 startet. Die Brüder und Schwestern im Geiste des Neoliberialismus lassen herzlich grüßen. Und guten Tag zurück. Aber ich mache mit bei der atemberaubenden Flucht aus der Stadt. Für ein paar Tage. Denn ich brauche keine Fahrradparkplätze, keine Zehntelsekunden und bin für eine helmfreie Fahrkultur. Wie fährt es sich eigentlich – geschnupft – mit Benzoylecgoninmethylester. Dann käme ich noch schneller aus der Stadt heraus – aber bloß nicht Richtung Neandertal. Übrigens eine spannende Frage, die sicherlich die Geschichte der Tour beantworten könnte. Muss mal nachschauen. Also ist doch nicht alles schlecht.

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https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ich-mache-mit/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-mache-mit/feed/ 0 12986
Zur Herstellung und Erhaltung der Ruhe in Deutschland https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/zur-herstellung-und-erhaltung-der-ruhe-in-deutschland/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zur-herstellung-und-erhaltung-der-ruhe-in-deutschland https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/zur-herstellung-und-erhaltung-der-ruhe-in-deutschland/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zur-herstellung-und-erhaltung-der-ruhe-in-deutschland#respond Thu, 22 Jun 2017 09:12:22 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12987 ]]> Lieber Thomas D. und O., aus aktuellem Anlass und zur Herstellung und Erhaltung der Ruhe in Deutschland mache ich mich jetzt ganz frei und vertraue Dir hiermit meinen geheimsten Schlüssel an. Auf das Ihr sorgfältig und gewissenhaft damit umgeht.

R81E-WM2Q-HAJG-5OB3-ELRE-M5MR-SZUL-6IA2-I5J5-UUVJ-Z3QY-OZ6E-CLRQ-S9OC-Q7WU-VVCA-W6NS-CQV2-LBH3-IE3C

Und dann lest bitte noch dieses: Grobschnitt „The Sniffer“ von 1981!!!
Each morning when he wakes up
from a nightmare sleep
He rushes into his reality
Then his head is full of duty, law and discipline
Injunctions, orders, punctuality

When he leaves the house
the sun could shine he wouldn’t see
Cause he only has one reason why he lives
Everybody is suspicious that’s his destiny
And for many years his passion is TO SNIFF

Sniff at crooks, sniff at freaks
Sniff at snotty dough
Sniff at reds, sniff at queers, sniff at fools
Sniff at minds, sniff at hearts
Sniff at snuffy souls
Sniffy SNEAKS never sniff at their rules

Sometimes there are moments
when he thinks about his life
Is it right when he fights for the principles
others made for him
He has many answers knows how to defense himself
He can’t change, start again, he’s a prisoner
even locked in his dream

Well
he’s sniffing everywhere and taking photographs
When people meet he hides behind a tree
And he waites behind the curtains
when they fight for love
A snapshot to protect „democracy“

When he does his job the sun could shine he wouldn’t see
Cause he only has one reason why he lives
Everybody is suspicious that’s his destiny
And for many years his passion is to sniff …

Sniff at crooks, sniff at freaks
Sniff at snotty dough
Sniff at reds, sniff at queers, sniff at fools
Sniff at minds, sniff at hearts
Sniff at snuffy souls
Sniffy SNEAKS better sniff at YOUR RULES

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https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/zur-herstellung-und-erhaltung-der-ruhe-in-deutschland/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zur-herstellung-und-erhaltung-der-ruhe-in-deutschland/feed/ 0 12987
Vive le Moment https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/vive-le-moment/?pk_campaign=feed&pk_kwd=vive-le-moment https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/vive-le-moment/?pk_campaign=feed&pk_kwd=vive-le-moment#respond Tue, 20 Jun 2017 09:15:55 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12974 ]]> Zugegeben, eine sehr mehrdeutige Situation; das Chillen (zur Frühstückszeit), die Festivalsituation und der wegtrottende Hund/Wolf, zoologisch von unbestimmter Art. Auf jeden Fall haben alle Beteiligten etwas von dieser Situation. Vielleicht ist das Tier entlaufen und, weil genetisch bedingt, auf Spuren- oder Fresssuche. Oder auch schon fertig und erfolgreich damit. Und im hedonistischem Festival merkt man gar nicht, das plötzlich jemand fehlt. Genauso beim Chillen. Da ist jemand pinckeln gegangen … und kommt nicht wieder. Man lebt den Moment. Man leckt sich die Zähne. Sieht zumindestens so aus.

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Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/selbstkritik-eines-buergerlichen-hundes/?pk_campaign=feed&pk_kwd=selbstkritik-eines-buergerlichen-hundes https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/selbstkritik-eines-buergerlichen-hundes/?pk_campaign=feed&pk_kwd=selbstkritik-eines-buergerlichen-hundes#respond Thu, 15 Jun 2017 17:05:13 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12978 ]]> Mal wieder im Kino: Ich bin Teil dieses großartig, ironischen Films von Julian Radlmeier, in dem eine Apfelplantage Keimzelle der kommunistischen Gesellschaft wird. Zumindestens theoretisch. Das heißt, man redet in einem fort über die gesellschaftlichen Mißstände, die es zu verändern gilt. Formuliert abstrake Utopien. Kunstprojekte. Aber zwischen Denken, Reden und Handeln klafft ein großes Loch. Eine wunderschöne Szene; der Kommunist in der Erntehelfergruppe, der mit traditionellem Kinnbart auch alle äußeren Klischees erfüllt, schert sich den Teufel um eine demokratisch gefällte Entscheidung, die das Fenster im Schlafsaal offen lässt. Peng, aus und vorbei. So geht das wunderschön ironisch im ganzen Film. Der Ideologe ist sich immer der nächste. Denn man beklaut sich, nimmt die Äpfel aus den Erntetaschen des Anderen, wenn dieser ein Nickerchen macht. Und wirft mit Beleidigungen um sich. „Du bist ein ziemliches Arschloch für einen komunistischen Filmemacher“, sagt die Kanadierin Camille zu Julian, der aus Geldnot und vom Arbeitsamt geschickt, sich hier auch in der Apfelproduktion verdingt. Wie aber muss man als Revolutionär überhaupt sein? Sicher nicht so wie Julian, der in Bezug auf Camille die Verklemmtheit in Person ist, und mit als einziger mit dem Rollkoffer als Insigne des Stadtbewohners an- und abreist. Aber man darf sicherlich auf einen Additionsfehler an der Kinokasse (bei Karte und Getränk) hinweisen, der um einen Euro zu Ungunsten des Kinobesuchers ausfällt. Oder handelt es sich hier vielleicht um eine verdeckte Spende für einen guten Zweck – im Sinne des Films, die an anderer Stelle noch im Kollektiv zu erörtern wäre. Ich wäre dann gerne dabei und würde vielleicht auch „lass den Marx mal im Bücherrregal“ rufen. Und direkt neben dem Kino Metropol an der Brunnenstraße befindet sich ein kleines Kunstprojekt an dessen Schaufensterscheibe der Schriftzug zu lesen ist: „Du wirst genau das erreichen, woran keiner glaubt“. Dieser Satz könnte auch Teil dieses großartigen Films sein.

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Rauchen https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/rauchen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rauchen https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/rauchen/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rauchen#respond Mon, 12 Jun 2017 07:51:52 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12861 ]]> Liebe Werbung und liebe Physik, ich verstehe euch nicht. Wenn es brennt, brennt es und erzeugt, gemäß den chemischen Bestandteilen gewisse oleofaktorische Dinge. Es riecht. Es stinkt. Und ihr schreibt „weniger Rauchgeruch“. Verstehe ich nicht. Das lässt nur die Deutung eines Antiraucharomas oder etwas vergleichbares zu; also giesse ich Öl in Feuer, Duftöl gewissermassen. Die Shisha in Zigarettenform. Wie aber verträgt sich das mit einer Idee von Tabak ohne Zusätze. Tabak pur. Oder was ist das jetzt? Oder hat die Fa. Reynolds alles aufgekauft und folgt jetzt nach Helmut Schmidts Menthol Zigaretten die nächste revolutionäre Weiterentwicklung für die Umwelt. Und den Hals. Helft mir bitte, ihr schlauen Menschen von Welt, ihr Werber. Ich verstehe das nicht. Möchte es aber gerne!

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Bauwagen der Demokratie https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/bauwagen-der-demokratie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bauwagen-der-demokratie https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/bauwagen-der-demokratie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bauwagen-der-demokratie#respond Thu, 08 Jun 2017 11:37:39 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12972 ]]> Am Bahnhof Düsseldorf-Bilk kniet dieses kleine Mädchen und zeichnet engagiert und liebevoll ein Traumhaus (?) ins Grüne. Dabei handelt es sich nicht um die zeitgemäße Werbung eines Baufinanzierers, sondern um Kunst am Beton. Was sein muss. Als Metapher. Und das Kino Metropol, in dem eine Doku über Joseph Beuys lauft, ist auch nur ein paar Schritte entfernt.

Wenige Meter weiter und dazu leicht den Hang von der Straßenbahnhaltestelle hoch und dann nach links in die Bachstraße abbiegend, ist ab dem 11. Juni 2017 das Kunst und Kulturprojekt „Bauwagen der Demokratie“ auf der Bachstr. 138 im Freiraum wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Nach den Brandanschlag im Juli.2016 wird das Projekt mit einem neuen Konzept fortgeführt. Der gemeinnützige Künstlerverein ArtFakt e.V. präsentiert nun die Bildende Kunst in der mobilen Galerie im Bauwagen.

Zur Wieder-Eröffnung zum Florapark Sommerfest stellen die Künstler vom Bauwagen: Wolfram Art Janz, Christiane Bayer, Patrick Loos, Janis Bayer und Horst Dorn

Die nächsten Ausstellungen haben den letzten Donnerstagen im Monat die Vernissage.
29.06. Rudolf Mokka
27.07. Thomas Kuffner
24.08. Miriam Boutty

Jeden Donnerstag gibt es einen Jour Fix für Künstler und Kunstinteressierte im Off-Raum. Malaktionen und Kunstbeteiligung finden immer wieder statt und auch Live Musik. Kunstpunkte Düsseldorf und 100 Thousand Poets for Change finden auch dort statt. Auf einer sozio-kulturellen Basis begegnen sich die Kreativen und die Interessierten Zeitgenossen.

Mit dem Anspruch, das jeder an Kunst und Kultur partizipieren und mitmachen soll, suchen wir in den Spuren von Joseph Beuys nach der sozialen Plastik … (Art Janz)

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Verweile doch https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/verweile-doch/?pk_campaign=feed&pk_kwd=verweile-doch https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/verweile-doch/?pk_campaign=feed&pk_kwd=verweile-doch#respond Tue, 06 Jun 2017 16:21:19 +0000 http://www.gunwalt.de/blog/?p=10563 ]]> Das muss schon für Joseph Meyer schwer sein zu ertragen, das nämlich sein Lebenswerk, kleine Ausgabe, zum Mauerschmuck wird und sich in seiner Gesamtheit prostituiert. Für nichts und wieder nichts. Geschenkt. Das ist dann die Einsamkeit des Wissens oder die Einsamkeit des Wissenden, wer weiß es. Das geht jetzt die Wuppertaler Literaturzeitschrift Karussel an, in dem sie ihrer nächsten Ausgabe ein Faustzitat zugrunde legt. Die Ausgabe 7, die im November 2017 erscheinen widmet sich dem Thema „Verweile doch“.

„Goethes Faust ist ein Getriebener. Sein Erkenntnisdrang, der nie befriedigt werden kann, sein Streben nach Gottähnlichkeit gleichen einem Fluch. In seine Ruhelosigkeit mischen sich lähmender Lebensüberdruss und Ermüdung. Sein Alter Ego, der Teufel, bietet an, ihm beides zu nehmen, indem er ihm die diesseitige Welt in ihrer ganzen Fülle zeigt wie sie »noch kein Mensch gesehen«. In seiner Überheblichkeit willigt Faust in die Wette ein. Er glaubt nicht daran, dass der Teufel ihn an einen Lebensmoment bannen kann, der ihm zugleich seine Endlichkeit aufzeigt. Seinsfülle, reine Gegenwart – das wäre das Glück. »Werd ich zum Augenblicke sagen / verweile doch! du bist so schön! / Dann magst du mich in Fesseln schlagen, / Dann will ich gern zugrunde gehn!«

Wir alle kennen es: ein Prickeln auf der Haut, plötzlich fühlen wir uns glücklich – ein Zeitprisma –, und sobald wir es festgestellt haben, ist das Glück wieder fort. »Frage dich, ob du glücklich bist, und du hörst auf, es zu sein«, so der Philosoph John Stuart Mill. Glück ist flüchtig, wir erleben es nur im Moment. Die Reihen der Ratgeber in den Buchhandlungen sind lang. Überall offenbart sich das Verlangen nach dem einen Augenblick, der lebensbestimmend sein kann, den man beim Schopf packen möchte wie den Kairos, den Gott des günstigen Augenblicks aus der griechischen Mythologie. Doch dieser ist am Hinterkopf kahl, weshalb man ihn auch nicht mehr aufhalten kann, ist er einmal vorüber.

Das Verlangen nach Glück kann süchtig machen. Charles Baudelaire wusste ein Lied davon zu singen; weil das Glück ihn nie aufsuchte, wie er meinte, half er mit Opium nach. Gurus empfehlen, vom Denken abzulassen. Über Meditation erfahre man so Phasen eines Zustandes, der nichts will und nichts abverlangt, einen Zustand in der Schwebe. Ist das Glück?
Sicherlich kann es jedem begegnen. Ein Obdachloser mag Glück erfahren, wenn nachts über ihm eine Sternschnuppe am Himmel zackt oder eine späte Passantin ihn anlächelt. Gibt es Glückliche auf dem Totenbett?“

Gesucht werden Texte zum flüchtigen Glück in rauen Zeiten wie diesen. Erwünscht sind bisher unveröffentlichte Texte. Bei veröffentlichten Texten liegt es in der Verantwortung des Autors, etwaige rechtliche Einschränkungen im Vorfeld auszuräumen und dies schriftlich mitzuteilen. Die Manuskripte müssen frei von Rechten Dritter sein. Die Texte sollten idealerweise einen Umfang von 4 Seiten haben, 10 Seiten maximal jedoch nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen in Absprache mit den AutorInnen vor.

– Bei Annahme gilt die eingereichte Textfassung als Druckfassung.
– Schriftgröße 12 / Zeilenabstand 1,5 / Max. 30 Zeilen / Dateiformat: doc.
– Kurzvita mit Namen, E-Mail und Anschrift bitte beifügen.
– Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Alle veröffentlichten AutorInnen erhalten als Honorar zwei Belegexemplare.
– Einsendungen erbeten bis zum 31. August 2017 an die Mailadresse: karussell-redaktion@online.de sowie zusätzlich in 3-facher Ausfertigung an die Postadresse: Karussell-Redaktion, z.H. Torsten Krug, Hünefeldstr. 81, 42285 Wuppertal

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Ohne Worte https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ohne-worte-2/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ohne-worte-2 https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ohne-worte-2/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ohne-worte-2#respond Fri, 02 Jun 2017 08:59:31 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12962 ]]> Ganz unbotmässig, weil auch SEO eine Erfindung der amerikanischen Kultur ist, steht dieses Schild fast ohne Worte da. Aus aktuellem Anlaß.

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Ausstellung Jazzfotografie https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ausstellung-jazzfotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ausstellung-jazzfotografie https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/06/ausstellung-jazzfotografie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ausstellung-jazzfotografie#respond Thu, 01 Jun 2017 15:00:42 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12953 ]]>

Künstlerisch geht es bei QQTec weiter am 11. Juni 2017 um 15 Uhr mit einer weiteren Ausstellung. Volker Hodapp und Guntram Walter zeigen Gemälde und Fotografien zum Thema Jazz. Auch von Korzerten bei QQTec.

11. Juni – 25. Juni 2017
Öffnungszeiten sonntags von 15 bis 18 Uhr.

Außerdem kann die Ausstellung (Werk- und Preisliste hier) während des Jazzkonzerts von Pascal Bartoszak Quartett und Metromara, die im Rahmen der Hildener Jazztage spielen, am Freitagabend, 16. Juni 2017 von 18 -19 Uhr und in der Pause von 20:30 – 21 Uhr besucht werden.

QQTec e.V.
Forststr.73
40721 Hilden
Tel.: +49 (0) 172 2 00 84 95

UPDATE:
In der Ausgabe vom 13.06.2017 der Rheinischen Post gibt es einen Rezension der Ausstellung.

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Rosinenblues https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/rosinenblues/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rosinenblues https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/rosinenblues/?pk_campaign=feed&pk_kwd=rosinenblues#respond Tue, 30 May 2017 14:03:32 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12918 ]]> Ein Lese-Blues, eine Performance aus Text und Musik, eine Kombination aus Melancholie, coolen Riffs, warmen Worten und inspirierendem Humor – Kunst und Entertainment

Text und Stimme: Rolf Dennemann
Gitarren: Thomas Erkelenz und Gregor Hengesbach

Termine:
24.06./25.06., 20.00 Uhr, Rü-Bühne, Essen
02.07., 19.30 Uhr, Theater Rottstraße, Bochum
08.07., 20.00 Uhr, Theater im Depot, Dortmund
09.07., 18.00 Uhr, Theater im Depot, Dortmund

Kartenbestellung:
Rü-Bühne – karte@ruebuehne.de – 0201/3846766
Theater im Depot – 0231/9822336
Theater Rottstr. – 0163/761 50 71
orga@artscenico.de – 0231/8634113

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Es ist Sonntag https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/es-ist-sonntag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-ist-sonntag https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/es-ist-sonntag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=es-ist-sonntag#respond Sun, 28 May 2017 17:50:22 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12928 ]]> Es ist Sonntag und Zeit für den obligatorischen Wochenendrückblick auf den sozialen Netzwerken. Ich poste aber kein Kilometersportwerk, kein Koch- oder Trinkwerk oder sonstige großartigste Taten. Ich poste Bilder eines Spaziergang durch ein verschwindendes Stück Deutschland. Unter dem Titel „Verheizte Heimat“ gibt es jeden 4. Sonntag im Monat eine mehrstündige Wanderung (Treffpunkt: Dortplatz in Kuckum, Email: verheizteheimat@gmx.de) durch die letzten Dörfer, die dem Tagebau Garzweiler II noch weichen müssen.

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Poesie https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/das-verschwinden-der-poesie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=das-verschwinden-der-poesie https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/das-verschwinden-der-poesie/?pk_campaign=feed&pk_kwd=das-verschwinden-der-poesie#respond Sat, 27 May 2017 16:39:28 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12921 ]]> Das Verschwinden der Poesie und die Wiederkehr des Reellen – so ist es nach jeder Wahl. Es ist entschieden. Irgendwie. Manches war schreiend komisch. Die Plakate werden dann eingemottet, es wird wieder still. Schreiend still. Es könnte in dieser Zeit ein gefährlicher Satz sein, der nämlich, den ich im Buch „Hagard“ von Lukas Bärfuss finde. Und wie so immer bei großen Sätzen geht es um Liebe und Wahrheit:
„Wer nur küsst, nachdem er dazu aufgefordert wurde, und wer nur geküsst wird, nachdem er sein Einverständnis gegeben hat, der wird niemals küssen und niemals geküsst werden. Wer etwas von der Welt erfahren will, einen Zugang zu den verborgenen Geheimnissen gewinnen, der muss durch die Tür gehen, unaufgefordert, er kann nicht warten, bis er die Erlaubnis erhält. Keine Geschichte, schon gar keine Liebesgeschichte kommt ohne Übertretung aus.“

Was aber ist Liebe? Und Wahrheit? Und das „System für Soziale Vertrauenswürdigkeit“, eine Überwachungs- und Bewertungsgesellschaft wie sie in China geplant ist, ist eine ohne Übertretung. Und es scheint sehr fern. Noch. Dabei haben wir es längst in Ansätzen im Kopf. Klickraten und Optimierung, die Süßigkeiten des Kostenlosen, usw. Der Weg aus aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit (Kant) wird gerade in umgekehrter Weise begangen. Mit der Beschleunigung als Exponentialfunktion. „‚Teilen Sie sich Ihre Zeit ein, sonst tut das Ihr Handy für Sie‘, warnte der Computerwissenschaftler Tristan Harris auf der diesjährigen Ted Conference. ‚Wenn Sie glauben, Sie hätten die sozialen Medien im Griff, vergessen Sie nicht, dass auf der anderen Seite Hunderte hervorragend ausgebildete Ingenieure sitzen, die sich mit nichts anderem beschäftigen, als Ihre Zeit im Sinne ihrer Auftraggeber zu gestalten.'“ Das schrieb die SZ hier.

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Make Action https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/make-action/?pk_campaign=feed&pk_kwd=make-action https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/make-action/?pk_campaign=feed&pk_kwd=make-action#respond Mon, 22 May 2017 15:17:52 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12900 ]]> Keine Ahnung, wer da mit wem gesprochen hat. Kappe, Messer, Schutzumhang und am besten noch Handschuhe; alles in allem klassischer Arbeitsschutz und eigentlich nichts Neues. Dann kann es also losgehen – in der Küche auf dem Schneidebrett. Der Deliquent – eine Avokado und damit saugefährlich. Bisher galt die grüne Frucht als gesundes Super-Lebensmittel. Doch britische Chirurgen schlagen Alarm: Immer mehr Patienten rutschen mit dem Messer im glitschig-grünen Fleisch ab. Jetzt fordern sie Warn-Aufkleber. Und es auch schon von der Avocado-Hand zu lesen mit der Patienten bevorzugt am Wochenendvormittag vorstellig werden. So weit, so schlecht. Ich halte das Thema aber eher für eine große plötzliche Verschwörung der Botanik und ich könnte mir gut vorstellen, das die Essenz dieser eine ganz einfache ist. Ich – und damit schlüpfe ich mal ganz kurz in diese Frucht hinein – würde auch nicht gerne von einem Veganer gegessen oder als Avolatte getrunken werden, der mich nur als Ersatzstoff für etwas Anderes nimmt. Da kann man ja nur in die gewaltbereite Fundamentalopposition gehen.

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Ach Du liebes Festival https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/ach-du-liebes-festival/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ach-du-liebes-festival https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/ach-du-liebes-festival/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ach-du-liebes-festival#respond Thu, 18 May 2017 16:48:15 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12915 ]]>

Jetzt wird es immer langweiliger. Nicht Du und nicht die Nächte unter Burg-Herzberger Vollmond mit vielfältiger Poesie und bedingungslosem Antiglauben. Und ich merke, das ich über die Anwendung eines Satz nachdenke, den ich bisher immer weit von mir gewiesen habe: „Früher war alles besser“. Wie ich drauf komme – in der SZ stieß ich heute auf einen Artikel: „Alkohol macht müde und fett – beides ist für Jugendliche uninteressant“. Darin – und darum geht es eigentlich – steht auch „das Ausschweifende ist nicht mehr cool, es geht zunehmend um Leistung.“ Womit ich wieder beim Festival bin. Das ist dann out, denn der Slacker ist out und zur ewigen Verdammnis bestimmt. Ach ihr faden Instagram-Typen, die ihr dem großen Uncle Sam und seinen Weltverbesserungsphantasien nachlauft. Die jegliche Kultur okkupieren und wir machen „kostenlos“ mit. Da kommt das her. Alles ist hier weichgespült, sogar auch der Blues. Bei dem Stück „Zahltag“ von „Das dritte Ohr“ fand ich in den Youtube-Kommentaren den folgenden, äußerst kreativen 6 Monate alten Beitrag von Robert Michael: „Sorry, Musik top, aber mit einer Zigarette/Zigarre auf der Bühne? Das sieht schon mehr als Scheisse aus. Wirkt auf mich auch unhöflich. Schließlich hört das Auge ja mit 😉 Ich persönlich mag es halt nicht, in der Öffentlichkeit seine Abhängigkeit zu demonstrieren..ich verstehe allerdings, wenn es nur mich „stört“… 😉  „. Dann doch lieber Somewhere in California – scene from the movie „coffee and cigarettes“ by Jim Jarmusch.

Und dazu lackiere ich mir weiter meine Fußnägel am Bierfass. Und danach, danach kommt das Pascal Bartoszak Quartett, wo schon das Bandfoto unglaublich inspirierend ist. Auf meinem IPad. Willkommen in der schönen neuen Welt. Ach Du liebes Festival!!

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KARUSSELL, die Bergische Zeitschrift für Literatur No.6 https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/karussell-zeitschrift-fuer-literatur/?pk_campaign=feed&pk_kwd=karussell-zeitschrift-fuer-literatur https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/karussell-zeitschrift-fuer-literatur/?pk_campaign=feed&pk_kwd=karussell-zeitschrift-fuer-literatur#respond Wed, 17 May 2017 17:20:57 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12909 ]]> Das neue KARUSSELL erscheint am 18. Mai 2017! Wieder wird die neue Ausgabe gebührend gefeiert. Diesmal im wunderbaren Café Hutmacher in UTOPIASTADT (Mirker Str. 48, 42105 Wuppertal), am 20. Mai 2017 ab 19:30 Uhr.

Es lesen:  
Maiken Brathe (Hamburg)
Eugen Egner (Wuppertal)
Sigune Schnabel (Düsseldorf)
Hermann Schulz (Wuppertal)

Moderation: Dieter Jandt, Torsten Krug, Andreas Steffens

Das Thema des Mai-Heftes lautet schlicht „WIR“:
Wir leben im Zeichen einer alles erfassenden, längst weltumspannenden Krise, die alle Selbstverständlichkeiten aufhebt. Und die Gesellschaft wird darüber nachhaltig entsolidarisiert.
Wo bleibt da dieses WIR? Was macht es noch aus? Welche Selbstverständnisse geben uns Halt? Wie lebt es sich in unserer Gesellschaft unter diesen Bedingungen wirklich? Was bleibt von ihr übrig, seit die Ökonomie zur alles beherrschenden, offenbar einzigen Autorität geworden ist? Was bedeutet Gesellschaft noch im weltumspannenden  Wirtschaftskrieg aller gegen alle?
Was verbindet uns miteinander? Was trennt uns? Was muss uns trennen? Wieviel Gemeinsamkeit ist nötig, wieviel erträglich? Welche Werte können unser Handeln begründen? Und wie wirken sich all die Geschehnisse auf die kleineren, versuchten Einheiten aus, auf Nachbarschaft, Familie, Partnerschaft?

Wer sind WIR?
Wuppertal, die Heimat von KARUSSELL, ist ohne Übertreibung in den letzten Jahren zu einem Inbegriff für ein neues WIR-Gefühl geworden. An allen Ecken und Enden blüht bürgerliches wie kreatives Engagement und verwandelt diese von Finanzkrisen und Kulturabbau gebeutelte Stadt. Wo wäre unsere Heft-Premiere besser aufgehoben als in UTOPIASTADT, einem der innovativsten Orte Wuppertals (www.clownfisch.eu/utopia-stadt/)?

Der Eintritt ist frei. Es geht der Hut rum für das Café Hutmacher / UTOPIASTADT.

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Suburbia https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/ne_suburbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ne_suburbia https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/ne_suburbia/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ne_suburbia#respond Mon, 15 May 2017 16:10:12 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12831 ]]>

Im Januar 2017 erreichte mich eine Email des Ensemble Ruhr, das, wie in den Jahren zuvor, sein Musik- und Kunstprojekt „Die sieben letzten Worte an sieben Orten“ an verschiedenen Orten spielen wollte.

In der Email las ich: “Kennen Sie einen Ort in Essen, der für Sie für eine grüne Zukunft und die Energiewende steht? Oder fallen Ihnen sofort Orte ein, an denen „grüne“ Entwicklung angeregt wurde und gescheitert ist? Kontaktieren Sie uns, denn wir machen dort Musik: In unserem Musik- und Kunstprojekt „Die sieben letzten Worte an sieben Orten“ begeben wir uns auf eine musikalische Reise durch Essen und Umgebung und suchen Orte auf, die Veränderungsprozesse durch die Energiewende erlebt haben. An jedem Ort erklingt ein Satz aus Joseph Haydns Werk „Die sieben letzten Worte“. Haydns Musik, die von Glauben, Hoffnung und Scheitern erzählt, verbindet Orte, Musiker und Zuhörer auf eine neue Art und Weise. Mit unseren Kurzkonzerten an den Orten machen wir den aktuellen und zukünftigen Veränderungsprozess des Ruhrgebietes für Jeden und Jede hör- und erlebbar.”

Ausgehend von dieser Email begann ich zu recherchieren, und suchte nach Orten im Sinne des obigen Aufrufs. Ja, das Projekt „Grüne Hauptstadt – Essen 2017“ schafft interessante Gedanken- und Kunsträume. Und wenn man parallel dazu einen erweiterten und auch etwas anderen Begriff von Nachhaltigkeit zugrunde legt findet man wirklich spannende Dinge. Sehr dunkle und mehrdeutige. Auch in Sachen Eschatologie. Und so ist mein grüner Ort kein grüner Ort. Nicht wirklich. Das wäre zu langweilig und zu eindimensional. Mir fallen eher Parallel- und Suborte der Mobilitätsgesellschaft ein. Was wäre da naheliegender um an die Orte zu gehen, die das darüber liegende halten und stützen, nämlich zu schauen und hinzugucken u.a. unter Brücken … das ist Suburbia. Im Pott.

Guntram Walter: Suburbia
110 Seiten, vierfarbig,
28 × 22 cm, broschiert, print-on-demand
ISBN 978-3-942974-45-5
edition dpe

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Grüner Slam oder Streicheleinheiten https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/gruener-slam/?pk_campaign=feed&pk_kwd=gruener-slam https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/gruener-slam/?pk_campaign=feed&pk_kwd=gruener-slam#respond Wed, 10 May 2017 20:00:26 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12891 ]]> Ach die beschädigte Seele, der Wanderer auf der Suche nach Heimstatt, der nach Zärtlichkeit und Trost strebt. Eine Art Psalm. Geschenkt. Den man sich auch selber spenden kann. Wenn kein anderer da ist. Hilft vielleicht, ist aber nicht wirklich gut. Ist eine Art Filterblase für den zuvor Geprügelten. Und die sind ja ein derzeit sehr aktuelles Thema.

So war es gerade; Düsseldorf-Altstadt, Bauerei Kürzer, wohin die Grünen in den Endwehen des NRW Wahlkampfes zum Slam eingeladen hatten. Und den ich eigentlich als interessante Kunstform kenne. Der aber hier lediglich aus dem lauten und ungeübtem Vorlesen von Postkarten und anderem Papier voller negativer und destruktiver Beiträge über die Partei und deren Arbeit bestand. Vor Parteipublikum. Filterblase. Schade. Das nenne ich eine große Chance vertan. Denn die Aufregung findet genau im erwartbaren Rahmen des/der Gegner statt. Ich hätte mir gewünscht: eine Bühne mit drei oder vier Sprechern, die bestimmte Rollen aus den Zuschriften lesen oder nur bestimmte Stichworte sagen. Schnell, durcheinander und geplant. Ein Theaterdialog, der die Summe der Hassschriften zur Kunstform erhöht. Und damit lächerlich macht.

Aber vielleicht hätte auch so etwas wie Franz Josef Degenhardts „Großer Schimpflitanei“ von 1973 gereicht. Aber gesungen. Auf jeden Fall etwas mit Kunst. Nicht so wie eben. Schade wenn man mit einer propagierten Idee von Dynamik und lebenslangem Lernen nicht selbst darauf kommt.

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Zahltag https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/zahltag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zahltag https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/05/zahltag/?pk_campaign=feed&pk_kwd=zahltag#comments Tue, 09 May 2017 07:26:28 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12863 ]]>

Eigentlich wollen alle nur leben. Und gut. So einfach ist das. Die Omas im Stück „Die Nacht der fliegenden Messer“ von artscenico kassieren die Rente ihrer toten Mütter und auch ihre Welt ist bereits auf den Horizont des Zehners geschrumpft. Aber diese Tat schafft auf die Dauer etliche Mitwisser, die ausgezahlt werden müssen. Und in Reihe kassieren. Und dann muss man sich entscheiden, wie es weitergehen soll. Das falsche Leben in die Wertstofftonne? Aber so ist das offenbar in einer, modern ausgedrückt, multikulturellen Gesellschaft oder wie es am Anfang des Stückes aus dem Mund des Conférencier heißt: „Willkommen in the best no-go-area in the world“. Auch hier der weltumspannende Wettbewerb – für alles. Und da steht der Pott – und hier Dortmund-Nordstadt – je nach politischer Sichtweise, gar nicht schlecht da. Aber darum soll es nicht gehen. Hier geht es vielmehr um Traumbilder, Sehnsuchtsorte und die vielen menschlichen Unzulänglichkeiten und Überlebensstrategien; skurille Typen, Gewalt und Diebstahl, gaffende und aufdringliche Touristen, Geranienmitbringsel als Blumen zum ersten Date und Emmis rollender Tante-Emma-Laden – im Discounter-Einkaufswagen. Dazu akustische Gitarreneinlagen von Gregor Hengesbach und Volker Wendland. Und etwas außerhalb der Produktion – nicht nur räumlich, weil in einem zweiten Hinterhof, zum Schluss so etwas wie dem Stück zeitlich folgende Traumbilder; vier menschliche Installationen voller mehrdeutiger Idylle. Die gedankliche und inhaltliche Brücke hierzu schafft eine zuvor gehörte private Bestandsaufnahme der Schauspieler auf der Hinterhofbühne. Geht es wirklich so weiter? Oder hat eher Udo Wolf recht. „Das Dritte Ohr“ singt auf der LP „Zahltag “ von 1979 im gleichnamigen Stück zum Schluss: „Als ich wieder kam war mein Hemd im Arsch und meine Uhr gestohlen“. Alles bleibt wie es ist. Nach einer Auszeit. Nach dem Stück. Willkommen in der Realität.

Weitere Aufführungen von „Die Nacht der fliegenden Messer“ Ende der Woche, Termine hier.

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Tal der fliegenden Messer (Tohuwabohu)

Interdisziplinäres Volkstheater im Hinterhof Missundestraße 10, 44145 Dortmund-Nordstadt

Uraufführung am 6. Mai 2017,19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 7., 13. und 14. Mai, 19.30 Uhr
Eintritt: € 12,00/ermäßigt 7,00 €

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Anmeldungen unter:
– artscenico performing arts, orga@artscenico.de und Mobil: 0176 63826162
– Büro des Quartiersmanagements, Mallinckrodtstraße 56, nordmark@nordstadt-qm.de

www.artscenico.de

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Kinder fördern
Müsli essen
Lidl danken

Echt Leben!

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Ich oute mich https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/04/ich-oute-mich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-oute-mich https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/04/ich-oute-mich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=ich-oute-mich#respond Fri, 21 Apr 2017 08:46:56 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12823 ]]> Ich oute mich. Jawohl. Ich werde übernächste Woche mal wieder wählen gehen. Am 13. Mai. Und ich werde CDU wählen. Heute sah ich dieses Plakat und das hat mich nun wirklich überzeugt!! Also Werbung wirkt.

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Verortung https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/04/verortung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=verortung https://www.gunwalt.de/blog/blog/2017/04/verortung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=verortung#respond Wed, 19 Apr 2017 14:58:36 +0000 https://www.gunwalt.de/blog/?p=12815 ]]> Ich greife einen alten Text aus dem Jahre 2013 von mir auf; aus aktuellem Anlass und ohne weitere Worte …

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