Vorbei

Ach Hendrik, es ist so unglaublich bitter; der Versuch des Beamens in die Hochwelt der Weltmonopolregionen gescheitert. Das Schneller-Höher-Weiter – die Leistungsschau einer Bändchen-Umhängen-Industrie vorbei. Ich bin froh darüber. Denn jetzt kann man mit dem echten Nachdenken beginnen. Wie nun weiter in der Region ohne eine „Leading city“. Wird sich trotzdem etwas verbessern? Gibt es eigentlich ein Konzept, das auch ohne Großprojekte auskommt. Die IGA im nächsten Jahr wäre so etwas und dann … nach dem der Olympiaplan gescheitert ist?

Und hier noch ein älterer Text aus der letzten Woche, der aus technischen Gründen nicht veröffentlicht werden konnte: „Es lebe die Erhaltung der Südkaukasischen Flügelnuß, wenn denn auch nur als Funier, also Fassade oder schöner Schein. Man liest darüber einiges in den letzten Tagen in der Stadt am Rhein, die für den SingSang der Hochkultur so einiges in die Waagschale geworfen hat. Ob die dann tatsächlich in der Horizontalen zum Stehen kommt, sei mal sehr kühl dahingestellt.

Ein anderes Projekt mit methaphorischem Bezug zur Erhaltung und Bewahrung der Flügelnuß wäre auch aktuell diese komische Olympiaidee, für die ich als Bürger aber nur sehr verschleiert in NRW gefragt wurde; nämlich nur aus einer emotionalen Ebene heraus – große Spiele, Millionen Zuschauer, etc… Mit Emotionen werden aber Geschäfte gemacht, was nie gut ist. Das ist plattes Marketing. Ein Sachhintergrund mit Kosten wurde (bewußt) verschwiegen. Sind die hohen Herren der Entscheidungshistorie eigentlich schon einmal mit dem ÖPNV unterwegs gewesen. EVAG oder KVB? Plazieren wir sie mal regelmässig dort oder im RE1 von Köln nach Dortmund, der ja bald den schönen Namen Rhein-Ruhr-Express mit einer ungeheuren Taktverdichtung bekommen soll; voll, voller, am Vollsten und läßt sich Assi eigentlich steigern? Wie aber das soll das gehen mit der Überbelegung des Gleiskörpers jetzt schon und der deutschen geplanten Baugründlichkeit später. Und dazu kommen vielleicht noch einige Gäste, die schon im letzten Jahr während der EM in Gelsenkirchen gestrandet waren. GE ist doch so schön.

Und im Sinne der Flügelnuß wird jetzt bestimmt ganz viel Geld in die Hand genommen. Wir planen und bauen uns olympiareif. Das will doch keiner. Es sei denn, wir schmieren Mann und Maus, wie aktuell beim Tankrabatt. Geben monitäre Gutscheine aus, die innerhalb eines Zeitfensters an bestimmten Stellen einzulösen sind. So sieht Glück aus! Der große König Donald hat ja mal ähnliches geplant – und dann verworfen oder es darf nicht mehr darüber berichtet werden.

Also Glück für alle und viel Geld für wenige. Da weiß man, was man hat!“

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