Über Bettendichte

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Ein jeder wird mir zustimmen, wenn ich sage, das die Bettendichte – was für ein Wort – auf dem Foto dieses Artikels recht hoch ist. Das gilt natürlich insbesondere für Mehrstockbetten wo der zur Verfügung stehende Raum optimal ausgenutzt wird. Und damit ist man in einem guten historischen Zusammenhang z.B. im Ruhrgebiet wo Betten im Rahmen eines obligatorischen Schlafgängertums zeitversetzt und kleinkapitalistisch von mehreren Menschen benutzt wurden. Ob es dann auch Mehrstockbetten waren, ist mir aber nicht bekannt. Modern gesprochen handelte es sich um eine 24/7 Vermietung und das in der Regel nicht in der Funktion als Liebesbetrieb, Stichwort „volle Kost voll“.

Nun gerät dieses seltsame Wort „Bettendichte“ geradezu zu einer neuen Blüte weil mit statischen Bedeutungen aufgeblasen und vollständig in eine Wettbewerbslandschaft integriert. Gerade das macht die schöne Stadt Duisburg über die es vollmundig in einer Pressemitteilung heißt: „Die höchste Bettendichte weist jedoch Duisburg aus. Dort kamen im vergangenen Jahr 1.443 Hotelbetten auf 100.000 Gäste. Auf dem vierten Platz lag hinter Bremen und Bielefeld die Stadt Essen mit einem Index von 1.316. In Bochum liegt der Bettenindex bei 1.069 Betten, in Dortmund bei 982.“

Es bleibt nun die Frage. Wohin will Duisburg und der Pott? Wahrscheinlich zu seinen alten Größe zurück. Sollte also keiner mehr allein schlafen … ? Was man dann alles tun kann …

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