Der Geschichte nach

Gegen die vermeintliche Ernsthaftigkeit von Wahlwerbung und Fernsehdiskussionen und Rednerduelle hier noch ein bißchen Humor und Ironie mehr. Ist ein wenig aus der Zeit gefallen. Ist aber gut und hängt aktuell wieder an Laternenpfählen und Bäumen. Und auch bei der

Fake News

Ich wusste gar nicht, das #AmericaFirst sich solch alter historischer, fast vergessener, Symbole bedient; wo Geschichte aus Wut doch gewissermassen mit dem Establischment gleichgesetzt wird, das per se hinweggefegt werden soll. Dabei ist es immer das Volk, das doch aufsteht

Solidarität

Im Zeitalter des Web 2.0 ist ja bekanntlich scheinbar das Solidarisieren einfach und bedarf in der Regel nur eines kleinen persönlichen besonderen Aufwandes, dem Befehl nämlich „Gehirn an rechten Zeigefinger jetzt KLICKEN“. Dem geht aber natürlich ein erster und viel

Willkommen in Pjöngjang

Nicht jedermanns Geographiekenntnisse sind fit und wissen sofort Bescheid bei Nennung dieses Namens. Ist auch nicht unbedingt wichtig. Und ich bin auch noch nicht da gewesen, wenngleich dies fotografisch sicherlich ein spannender Ort wäre, geometrisch, radikal und geplant wie es

Wohin

In der Vorhalle der Jahrhunderthalle in Bochum läuft ein älterer Herr umher. Er presst eine Brezel mit einer Serviette an sich. Aus seiner Sakkotasche schaut das Heft des Abendprogramms heraus. Die ersten Buchstaben dort an der Titelei ergeben das Wort

REVOLUTION

Revolution, das Reizwort des Establischments, die das Gute, Wahre und Schöne in Frage stellt, ersetzt, überflügelt – umwertet. Es werde Licht! Aus Nichts wird Alles, aus Alles mehr … der Stern mit dem Maschinengewehr, der Stern auf den grünen Mützen

Pionier sein

Auf den Seiten „Newtopia“ ist ein Werbebanner plaziert: „Verrückt“ – Heizung für 0 Euro“. Das wissen die Kommunebewohner natürlich nicht. Dabei wäre hier viel Handlungspotential für Sie. Ein reicher Onkel aus den Niederlanden hat uns zum Vergnügen ein großartiges Experiment

54. Stadt – Das Ende der Zukunft

"Passt auf, wovon ihr träumt!" Das stand auf den Baumwollbeuteln, die vor Beginn der Veranstaltung im Ringlokschuppen Mülheim mit Wasser, Apfel und süßer Waffel - gewissermaßen auch als Überlebenspackage - ausgeteilt wurden. Man weiß ja nie. Man befindet sich in

1. Mai

Jawohl, Weiland Gottliebtsusi Biedermaier hat recht. Der 1. Mai ist ein Lob des synapsenbeglückenden Unfugs, der horizontliebenden Unruhe und des freien Unkrauts, jenseits der einschnürenden Festredner und Rot-Fahnenträgern. Amen. So auch auf dem Bochumer Rundlauf. Und dann kommt der 2.

Revolutionsidylle

Was für eine Idylle, auf dem Boden sitzen, ein Transparent malen und aufhängen. Doch wer sieht und wer stört sich daran, außer ein paar Kleinbürger, die vielleicht um die vollständige Existenz ihrer Vorgartenzweige fürchten. Und das alte „A“ ist doch

The Revolution

Das ist der Song, der zu diesen Tagen passt: Gil Scott-Heron – The Revolution Will Not Be Televised. Und ist die Revolution (eine andere?) nicht schon bei uns – nur noch nicht sichtbar – SZ, 12.06.2013, Seite 4: „Türkei –

Eisige Zeiten

Die FAZ schreibt treffend zum Tod von Stéphane Hessel: „Und schon vermissen wir den europäischen Intellektuellen, der nach den politischen Irrtümern und der ideologischen Blindheit seiner berühmteren Kollegen des zwanzigsten Jahrhunderts dem Begriff des Engagements im neuen Jahrtausend neue Verbindlichkeit

Ich sage ja – zu BILD

Zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der Springer-Konzern eine giganische Werbemassnahme: An jeden Haushalt in Deutschland soll ein kostenloses Exemplar verteilt werden. Das ist WUNDERBAR!! Und dazu sage ich ja, ja ich will und nicht wie diese ewigen gesellschaftlichen Verweigerer,

Apropos Marx

Zu Beginn des Jahres 2011 schaut alle Welt in den Maghreb oder in den Nahen Osten und begleitet die dortigen Veränderungen mit Interesse, Gefühl und Bauchgrimmen. Dabei sind auch in Deutschland die Zeichen auf Veränderung gestellt, wenngleich eine politische Veränderung

Empört euch

Schon interessant, das wieder Frankreich so etwas wie ein Vordenker ist. Nach der kommende Aufstand fand ich nun ein weiteres Script, das in ganz anderer Weise zukunftsgetrichtet ist, als wie sie die offizielle Politik uns einzuflüstern versucht. Beeeindruckend hier Lebensalter

Apocalypse now – daheim

Im vergangenen Herbst lief in den Kinos der Film „Die kommenden Tage“ im dem es um die Entwicklung und den Zerfall einer Familie nach dem Jahre 2030 geht. Das hiess Flucht in die Individualität und Familie, nackte Existenzsicherung auf der

I am what I am

Gloria Gaynor sang das 1984. Heute steht es als Landmarke des gelenkten Individualismus an einem Wolkenkratzer von Schanghai. I Am what I Am ist auch der erste von sieben Kreise – die diversen Höllen von Dante lassen grüßen – die

Freude schöner Kopfbahnhöfe

Nein, das ist nicht die Situation der Vereinigung vor einigen Jahren wo ein altes Lied in emotional aufgeheizter Stimmung zum besten gegeben wurde. Wofür damals eigentlich? Ein Glück ist es diesmal anders, dies gilt auch für die Rollenverteilung. Jetzt hat

Fritz und Ringo

Bitte schön, was ist denn das für ein Päarchen? Scheibt man die Nachnamen dazu wird es schon klarer; Star(r) und Teufel. Auch das wieder eine Kombination mit einer eigenwilligen Note, gerade wenn man den Nachnamen zum englischen Wort „star“ verkürzt,

Ostern oder das Ende der Niedlichkeit

Das Mädchen mit den Engelshaaren steht in der Schokoladenmachstube. Plötzlich raschelt es und es sieht die Spitze eines goldenen Ohrs. Und dann kriechen sie hervor, überall haben sie sich versteckt diese unsäglich, niedlichen, verkitschen, das Gefühl verdusselenden Lindthasen;  mit den

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