Burg Herzberg 2013

© Guntram Walter

Unter dem diesjährigen, perfekten Festivalhimmel gestaltete sich die Hinfahrt in Maßen unproblematisch, bis der Reisende aus dem städtischen Verdichtungsraum schon in Eifa blicktechnisch mit den freitagnachmittag bürgersteigkehrenden Anwohnern konfrontiert wurde. Dazu passte wenig später auf der Festivalwiese ein schwarzes T-Shirt, das an mir vorbeiging und den flogenden Satz versprühte: „Das sind Gefühle, die man schwer beschreiben kann“. Dann bewegte sich eine tanzende Piratenflagge, die mit ökologischen Sonnenöl gestärkt war – nützlich, sehr nützlich – in Maßen zur Musik. Der Staub, den Schuhe und Füße gehend und tanzend aufwirbelten, zog sich ins Licht, in die Sonne hinauf. Der Vollmond  – in vielfacher Gestalt – kam jeden Abend über die Zeltstadt, von der Ai Weiwei im Ruhrgebiet nur träumen kann. Was will man mehr!

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