2015

Guten Weg

„Guten Rutsch, guten Übergang“. Das sind so die Standardformeln in den letzten Dezembertagen in jedem Jahr. Und dann – business as usual in der Regel. Von einem Freund bekam ich den letzten Tagen das folgende Gedicht, das der Schriftsteller Peter […]

Guten Weg

Über Waschmaschinen und anderes

Im Schwimmbecken neben mir ist das Thema des Päarchengesprächs ein per HandyApp zu steuernde Waschmaschine. Spannendes Thema am Morgen. Die Begeisterung des Sprechers ist deutlich spürbar, mehr lässt sich in den Sekundenbruchteilen des Vorbeischwimmens und ständigen Ausweichens nicht mitkriegen. Aber

Über Waschmaschinen und anderes

20 Bahnen oder bitte melde Dich

Die spontanere „Anmachversion“ der online Dating-Plattform „Parship“ ist das Verteilen von kleinen Zetteln und Aufkleber mit dem dem Schriftzug „Ich kenn‘ Dich doch von Instagramm“. Der oder die Beschenkte ist verdutzt und dann fällt das Herausgeben einer Handynummer besonders einfach.

20 Bahnen oder bitte melde Dich

Stalking Weihnachten

Wo gibt es den besten „Mandarinen Royal“ als Aperitif oder Gänsekeule mit Kürbis und Bratapfel, Kartoffelcremesuppe mit Aal-Tatar, gelierte Fischsuppe mit Krabben und Sylter Austern, Foie Gras auf Belugalinsen und Portweingelee und Meerrettich-Mousse mit Rote-Bete-Salat. Folgend dann Tiramisù Festivo mit

Stalking Weihnachten

Das Geben

Das Ergebnis des morgendlichen Einkaufs im Supermarkt kann sich sehen lassen. Neben dem zuzahlenden Preis steht auf dem Kassendisplay, das ich für meinen Einkauf zwei Cosmic Shell Päckchen erhalte. Nicht dem Wissen um dieser Worte mächtig freue ich mich irgendwie

Das Geben

Dislike in Hamburg

Ich weiß, der Vergleich hinkt ein bißchen, aber beim Lesen der Meldung über die Ereignisse an der Facebook-Zentrale in Hamburg  – ein „Dislike“ ist übrigens anders als ein „Like“ eine individuelle und ungeplante Gestaltungs- und Bewertungsarbeit – kommt mir ein

Dislike in Hamburg

Dagegen

Der Ort könnte sinnträchtiger nicht sein und die Botschaft auch nicht; Duisburg-Bruckhausen, Kaiser Wilhelm-Straße – eine schlichte Plakatsäule am Straßenrand. Normalerweise stehen Plakatsäulen im Gegensatz zu Plakatwänden immer auf Gehsteigen, auf denen auch Publikumsverkehr ist. Hier allerdings Fehlanzeige, denn an

Dagegen

Sauerkraut

Die Gesprächsfetzen dieser Tage sind schon deutlich. Heute morgen hörte ich: „Ich ziehe mir den ganzen Tag schon Weihnachtslieder rein“, was sicherlich eine aktive Beschäftigung mit verschiedensten Arten von Background ist, auch die passiver und depressiver Art. Von da aus

Sauerkraut

Angst

Gerade eben gelesen „ein herrenloser Koffer vorletzten Mittwochnachmittag am Hauptbahnhof, heute Nachmittag schon wieder. Ob es in zwei Wochen wieder einen Vorfall geben wird??“ Natürlich und nicht nur ein Koffer. Diesmal sind es unbekannte Formfiguren im Zwielicht mit fremdem  Aussehen,

Angst

Zweitverwertung

Nachdem Herr Lindt schwülstig und warm und süß seine Schokolade zum Tränen vergießen gerührt hat, landen die Arbeitsgeräte in der Zweitverwertung. Aufheben bis zum nächsten Jahr lohnt sich nicht. Hier sehen wir dann die Lindtmilch-Umfüllkannen vom letzten Jahr in ihrem

Zweitverwertung

Bullshit-Konferenz

Im Sinne der immerwährenden und stetigen Arbeit am Kunden sind immer Hinweise auf örtliche Gegebenheiten extrem wichtig. Das hätte vielleicht mein Beitrag zur Plakatkampagne in Paris, nämlich von Künstlerbildern, die sich einmischen, gegen die Bullshit-Konferenz, sein können und wenn wir

Bullshit-Konferenz

Es ist aus und vorbei

Dieser Turn- und Sportschuh muß nun nicht mehr fotografiert und weiterentwickelt werden. Es ist aus und vorbei. Nämlich die geplante olympische Saison für diese Schuhart auf heimischen roten Asphalt und Kunstrasen. Und das ist gut so. Denn die Setzung von

Es ist aus und vorbei

Frikadellen

Der VW Amarok hat so sein Päckchen zu tragen: „Wo andere an ihre Grenzen stoßen, bahnt sich der Amarok seinen eigenen Weg. Er kombiniert Geländegängigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit wie kaum ein anderer Pickup.“ Jawohl, dem ist nichts zu zufügen, denn

Frikadellen

Lautstärke

Gerade flatterte mir die Einladung zu einem Symposium auf den Schreibtisch: „Wissenspotenziale: Die Bedeutung der Dinge“. Auch wenn es bei dieser Veranstaltung im wesentlichen um das Thema Baukunst handelt, geht der Titel doch auch in eine philosophische Richtung. Die Dinge,

Lautstärke

Schreib mal wieder

Bei dem Ausdruck „Schreib mal wieder“ – und zwar wörtlich zu nehmen –  handelt es sich um eine fast veraltete Appellationsdirektive. Gleiches gilt etwa auch für das „Ruf doch mal wieder an“, das jahrelang zum Standardwerberepertoire der deutschen Post gehörte

Schreib mal wieder

Mein erster Glühwein

Ach, vom ersten Glühwein bin ich im Himmel, zumindestens fast und auch nicht so wie auf dem Bild nebenan, aber doch irgendwie – erlöst. Und für alle Hashtagfreunde und damit ich in der Liste der wirklichen Ereignisse und Hauptmeldungen auf

Mein erster Glühwein

Der Suppenkönig

Das Märchen vom Suppenkönig, der seine Markknochen liebte, über alles liebte und diese während des Kochvorgangs auch nicht und niemals aus den Augen lassen wollte und konnte. Dieses Märchen ist ganz einfach und schnell erzählt. Obwohl schlank wie eine Edelkartoffel

Der Suppenkönig

Jetzt Worte finden

Ich weiß wie schwierig es ist, jetzt Worte zu finden, aber in diesem Sinne pflichtete ich dem Hashtag #ParisisaboutLife des Karikaturisten Joann Sfar bei. Ja, „we don’t need more religion“ und das gilt auch für den Umgang mit einer anderen

Jetzt Worte finden

Genuß ohne Reue

Im berühmten vierten Quartal, dem Jahresendzeitquartal, wachsen wieder die Schokoberge ins Unermessliche. Goldbehemde Weihnachtsmänner stehen wie die Terrakotta-Armee des chinesischen Kaisers in Qin Shi Huangdi überall herum, nehmen einem Sicht und die freie Fahrt für freie Bürger mit dem Einkaufswagen.

Genuß ohne Reue

Siegfrieds weiße Stelle

Vonne Siegfried seinen Auto seine weiße Stelle, die ist im übertragenen Sinne unter dem seiner Arbeit entledigtem Plantanenblatt auf dieser – auch weißen – Motorhaube zu finden. Hier scheint es nur ein optischer Störfaktor zu sein, scheinbar, und kein direkt

Siegfrieds weiße Stelle

Pizza bitte klopfen

Das gefundene Schild „Pizza bitte klopfen“ im Erdgeschoß an der Völklinger Straße ist in der schlichten Abfolge der Tätigkeiten verwandt mit dem Hitchcockfilm „Bei Anruf Mord“ von 1954. Damit enden aber auch schon die theoretischen Gemeinsamkeiten, denn während der Hitchcocksatz

Pizza bitte klopfen

Depression

Bisher kannte ich Rage Almighty nicht, habe eher einen Bogen um diese Art der Musik gemacht und bin dann immer wieder (nach der Entdeckung, hier der Text) zu diesem wirklich ausdrucksstarken Stück mit der dezidierten Klavierbegleitung zurückgekommen. Ich stieß auf

Depression

Schlußstrich

Schlußstrich; und Ende des Kreidestrichs, der Raum ist geschlossen, Anfang und Ende sind im wesentlichen kohärent, das ist jetzt gewissermassen eine Genesis, klein. So habe ich den stetigen inneren Forderungen nach Veränderung stattgegeben und meinen Blog runderneuert. Aber ich habe

Schlußstrich

Bevor es zu spät ist

Bevor es zu spät ist und wieder die Lobbyisten, die vielen Hiobs, aus dem Selbstoptimierungslager noch mehr triumphieren, habe ich hier noch etwas in meinem Archiv zusammengestellt, das die verschwindene Ästhetik der fleischlichen Genüsse gut beschreibt. Wenn die Satire schon

Bevor es zu spät ist

Das Internet ist in Gefahr!

Markus Beckedahl hat recht. So könnte es aussehen, denn das Internet ist in Gefahr. Und auch der Erfinder des WWW Sir Tim Berners-Lee bangt um sein Baby. Denn am Dienstag stimmt das EU-Parlament darüber ab, ob es Überholspuren im Internet

Das Internet ist in Gefahr!

Bewegungsapparat

Gestern stieß ich auf diesen aussagefreudigen und rätselhaften Aufkleber. Nun, das kann viel sein und das später dann entwickelte Foto zeigte erstaunlicherweise eine besondere Vielfältigkeit. Da ist rechts eine Straßenbahn im Bild, der man natürlich ganz unproblematisch das Subjekt Bewegungsapparat

Bewegungsapparat

Farbrausch

Das Einbringen von fremden und ungewohnten Gegenständen an eigenwilligen Orten tut manchmal richtig gut. Nun ist natürlich das Abstellen eines bunten Koffers im wesentlichen kein wirklich revolutionärer Akt, aber hier auf dem derzeitig legendären Designort Wuppertal-Hauptbahnhof stiftet diese Farbe und

Farbrausch

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